Neue Bestenliste: 10 Trekkingbikes bis 1.500 Euro im Test

Neue Bestenliste: 10 Trekkingbikes bis 1.500 Euro im Test

Bestenliste / Test: Hochwertige Trekkingbikes sind auch in Zeiten des E-Bike Booms gefragt: Bei der Zusammenstellung unseres Testfelds haben wir uns für eine Preisobergrenze von 1.500 Euro entschieden – wir wollten ganz bewusst, dass die Räder zwar noch in einem erschwinglichen Preisrahmen bleiben, die Hersteller aber keine allzu großen Kompromisse bei der Zusammenstellung eingehen müssen. Zudem haben wir so auch beispielsweise Räder mit Riemenantrieb im Testfeld.

Neben den offensichtlichen Qualitätsmerkmalen – Schaltung, Bremsen, Anbauteile und Fahrkomfort – haben wir uns auch die Komponenten bezüglich ihrer vermuteten Langlebigkeit angesehen. Gerade Trekkingräder sind oftmals viele Jahre lang im Einsatz, bei Wind und Wetter, oft auch den ganzen Winter über unter Salzlaugen-Beschuss. Natürlich können wir nicht unter Garantie vorhersagen, wie sich die Räder auf lange Sicht schlagen werden; was wir jedoch beurteilen können, ist die Auswahl der Komponenten und wie „rund“ die Zusammenstellung angesichts dieser hohen Anforderungen ist.

Die Preise der Testkandidaten bewegen sich zwischen verhältnismäßig günstigen 899 Euro und 1.499 Euro. Bemerkenswert dabei ist, dass sich der Preis weder bei der Ausstattung noch dem Gesamteindruck zwangsläufig niederschlägt. Die Gleichung „teurer = besser“ gilt hier ebenso wenig wie in vielen anderen Bereichen des Zweiradsmarkts.

Trekkingräder im Test: Gretchenfrage – mit oder ohne Federgabel?

Spannend und durchaus umstritten ist die Frage: Gehört in ein Trekkingrad eine Federgabel? Oder ist man mit einer Starrgabel in den meisten Situationen deutlich besser bedient? Wie so oft lautet die Antwort – so unbefriedigend sie auch sein mag – es kommt drauf an! Zum einen hängt die Antwort der Frage vom Einsatzgebiet des Rads ab. Wer meist auf befestigten Straßen unterwegs ist, beispielsweise auf dem Weg zum Büro, der benötigt meist keine Federgabel, egal wie schlecht der Zustand der Radwege hierzulande meist auch sein mag. Andererseits: Wer gerne mit seinem Trekkingbike auch Feldwege unter die Räder nimmt, gewinnt mit einer Federgabel nicht nur Komfort, sondern auch Kontrolle und Sicherheit.

Auch die Ausführung der Federgabel selbst macht einen Unterschied: Eine hochwertige Luftgabel lässt sich nicht nur besser auf das Fahrergewicht abstimmen, sondern verringert auch den Gewichtsnachteil gegenüber einer Starrgabel, die freilich immer durch ihre Wartungsarmut punkten kann.

Wie ihr es von unseren bisherigen Bestenlisten kennt, werden wir mit Beginn heute täglich einen Test veröffentlichen. Den Anfang macht das Victoria Trekking 8.7D:

Test: Victoria Trekking 8.7D – Hochwertiger Trekking-Spaß

Hier geht’s zur Bestenliste, die in 10 Tagen vollständig sein wird:

Bestenliste: Trekkingbikes bis 1.300€ im Test

über den Autor

Michael Faiß

Michael Faiß hat in München Englisch und Geschichte studiert. Nach einem einjährigen Aufenthalt in England arbeitete er als Übersetzer unter anderem für das Magazin Procycling und das Degen Mediahouse. Außerdem ist er seit der Kindheit passionierter Radfahrer und –schrauber und fühlt sich vor allem abseits der asphaltierten Wege zuhause.

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