Uvex Finale 2.0 – Ein Enduro Helm im Langzeittest

Uvex Finale 2.0 – Ein Enduro Helm im Langzeittest

Test: Neben größtmöglicher Sicherheit ist eine gute Belüftung, vor allem im Enduro Mountainbike Sport, das A und O eines Helmes. Beim Uvex Finale 2.0 Helm, standen die berühmten Enduro Stages in Finale Ligure nicht nur Namenspate, sondern wurde der Helm dort auch auf Herz und Nieren getestet. Doch was kann die Weiterentwicklung des Uvex Finale Helm und wie ist der Tragekomfort?


Uvex Finale 2.0: 20 Lüftungsöffnungen und Lüftungskanäle

Trotz seiner vergrößerten Helmfläche die dem typischen Enduro-Style entspricht gelang es den Uvex Ingenieuren das Gesamtgewicht auf 300 Gramm zu reduzieren. Dabei war es wichtig ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Aufprallschutz und Belüftung zu wahren. Durch die geschickt angeordneten Lüftungsöffnungen ist dies sehr gut gelungen, auch die Ventilation am Kopf wird durch 20 Ventilationskanäle ermöglicht. So kann auch bei höheren Temperaturen ein kühler Kopf bewahrt werden. Durch das von Uvex patentierte anatomic IAS-System kann der Helm perfekt auf die jeweilige Kopfform angepasst werden und die Justierung ist sehr präzise. Ist der Uvex Finale 2.0 einmal justiert, sitzt er passgenau am Kopf und ein verrutschen wird erheblich minimiert.


Uvex Finale 2.0: Sicheres Gefühl und genügend Platz für Zubehör

Der erste Eindruck nach dem Auspacken des Uvex Finale 2.0 ist durchaus vielversprechend. Die großen Lüftungsöffnungen und breiten Ventilationskanäle lassen auf eine angenehme Ventilation hoffen. Auch sind diese nicht mit einem Gitter versehen und an der Oberseite des Helmes entsprechend ausgelegt, damit auch eine Helmkamera oder eine Helmlampe gut per Klett oder Gummizug befestigt werden kann. Nach den ersten Einstellungen des anatomic IAS Systems liegt der Enduro Helm schnell gut an, rutscht kaum und bietet ein sehr sicheres Gefühl am Kopf. Hervorzuheben ist auch, dass der Helm oberhalb der Ohren genügend Platz, auch für größere Brillenbügel bietet, wie etwa bei der getesteten 100% Speedcraft.


Uvex Finale 2.0: Getestet mit unterschiedlichsten Temperaturen und Ansprüchen

Eine Halbe Bikesaison, welche 2018 weit in den Herbst hinein reichte, testeten wir den Uvex Finale 2.0. Dabei war er der stetige Begleiter nicht nur auf ausgiebigen Endurotouren im bayerischen Wald, sondern auf mittelschweren Abfahrten in Bikeparks bis hin zur Enduro-Knödeljagd in Gröden. Dabei machte er in seinem dezenten Matt-Schwarz nicht nur eine gute Figur, sondern bot auch stehts einen kühlen Kopf. Bei längeren Kletterpassagen in der Sommerhitze fehlte jedoch der nötige Fahrtwind und die Hitze staute sich unterm Helm, doch jede noch so kleine Brise konnte durch die luftige Helmstruktur hier wieder gegenwirken. Auch der ein oder andere leichte unbeabsichtigte Sturz wurde durch den Helm gut aufgefangen und es wurden auch keine sichtbaren Schäden festgestellt. Einzig und allein ein MIPS -oder ähnliches- System hätte dem Uvex Finale 2.0 noch gutgestanden und wär auch mit dem relativ geringen Eigengewicht von 300g im Gesamten nicht groß aufgefallen. Auch das leicht gepolsterte Inlay ist mit Klett befestigt und kann problemlos gereinigt werden.

Fazit: Uvex Finale 2.0

Pro

Tragekonfort
Belüftung
Einstellmöglichkeiten

Contra

Fehlende MIPS (o.ä.)

Fakten

Produktjahr
2018
Preis
119
Web
Uvex Finale 2.0: Sicherer und bequemer Helm für den regelmäßigen Einsatz Der Uvex Finale 2.0 ist ein Helm der fast alle unsere Ansprüche erfüllt. Er ist leicht, sehr gut belüftet und trägt sich sehr angenehm. Auch für Zubehör wie Kamera, Licht oder eine größere Brille ist dieser ausgelegt. Einziger kleiner Kritikpunkt ist ein fehlendes System zur Verringerung von Querbeschleunigungen im Falle eines Sturzes. Der UVP von 119 Euro spricht für den in 5 verschiedenen Farben erhältlichen Enduro Helm.

über den Autor

Andreas Gasslbauer ist leidenschaftlicher Enduro-Fahrer und zählt zu seinen bevorzugten Wegen die steinigen und wurzeligen Naturtrails im Bayerischen Wald, aber auch ein Bikepark wird nicht links liegen gelassen. Vor Radfahren und dem Rock The Hill Festival ist Andreas hauptberuflicher Projektleiter im Maschinenbau.

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