Radsport Saisonvorschau: Jumbo – für Groenewegen & Roglič nur das Beste

Radsport Saisonvorschau: Jumbo – für Groenewegen & Roglič nur das Beste

Radsport: Unter dem Begriff Jumbo stellen sich nicht wenige einen Elefanten vor. Die Supermarktkette aus den Niederlanden wird 2019 auch ein echtes Schwergewicht im Radsport sponsern. Trotz des Ausstiegs von Hauptsponsor LottoNL hat sich die niederländische Equipe nämlich verstärken können.

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LottoNL – Jumbo 2018: Zum Top-Team entwickelt

Bis vor der Saison 2018 war das niederländische Team LottoNL – Jumbo bestenfalls ein typisches Team aus dem unteren Mittelfeld des Radsports. Doch in den vergangenen Monaten hat sich die schwarz-gelbe Truppe zu einer richtig guten Mannschaft entwickelt. Hauptsächlich dafür verantwortlich zeigen sich Sprinter Dylan Groenewegen und Klassementfahrer Primož Roglič. Gemeinsam fuhren sie 22 der 33 Siege ein. Befinden sie sich im Aufgebot, kann die Mannschaft nahezu bei jedem Profil um Erfolge mitfahren. Unvergessen bleiben die Siege von Dylan Groenewegen bei der Tour de France. Primož Roglič gewann gleich drei Rundfahrten und eine Etappe bei der Tour de France. In der Gesamtwertung schrammte er nur knapp am Podium vorbei. Ebenfalls einen Sprung nach vorn gemacht haben Bergfahrer Sepp Kuss und Sprinter Danny van Poppel.

Transfers: Tony Martin & co. machen Jumbo noch besser

Wenn ein Team einen Sponsor verliert, muss der Gürtel häufig enger geschnallt werden. Nicht so im Team Jumbo, wie die Equipe 2019 heißen wird. Die niederländische Supermarktkette engagiert sich in mehreren Sportarten – unter anderem auch im Eisschnelllauf. Die Verantwortlichen wissen, was sie tun und installieren clevere Leute an den wichtigen Positionen. Dies zeigt sich auch in der diesjährigen Transferperiode. Mit Enrico Battaglin und Lars Boom verlassen nur zwei wirklich wichtige Fahrer die Mannschaft. Geholt werden gleichzeitig aber mehrere Fahrer mit enorm viel Potential und Erfolgsversprechen. Dazu zählt auch Tony Martin. Der mehrfache Zeitfahr-Weltmeister ist perfekt geeignet für Einzelzeitfahren, Mannschaftszeitfahren und als Helfer für Sprints oder Klassiker. Besonders Dylan Groenewegen dürfte sich über diese Verpflichtung gefreut haben. Lennard Hofstede gilt als guter Sprinter und kann entweder als Anfahrer ausgebildet werden, oder bei Rennen im Abwesenheit von Groenewegen selbst vorn reinfahren. Laurens De Plus ist ist ein starker Kletterer und kann sich in hügeligen Klassikern ebenso behaupten. Mike Teunissen ist sehr endschnell, übersteht aber auch harte Wellen ganz gut. Neben den beiden Talenten Taco van der Hoorn und Jonas Vingegaard könnte in Person von Wout Van Aert noch ein Königstransfer folgen. Der Crosser darf nämlich das Team wechseln und steht mit Jumbo in Verbindung.

 AbgängeZugänge
Enrico Battaglin
(Katusha – Alpecin)
Tony Martin
(Katusha – Alpecin)
Lars Boom
(Roompot – Charles)
Laurens de Plus
(Quick-Step – Floors)
Robert Wagner
(Arkea – Samsic)
Lennard Hofstede
(Sunweb)
Gijs van Hoecke
(CCC)
Mike Teunissen
(Sunweb)
Stef Clement
(Karriereende)
Taco van der Hoorn
(Roompot – Nederlandse Loterij)
Bram Tankink
(Karriereende)
Jonas Vingegaard
(ColoQuick)

Jumbo 2019: Auf jedem Terrain ein Wörtchen mitreden

Der Aufstieg des Teams gelang schnell. Nun heißt es: oben bleiben! Dies dürfte mit dem stark verbesserten Kader gelingen. Die wichtigsten Profis konnten gehalten werden und die zahlreichen Top-Neuzugänge verbessern die Mannschaft enorm – und das an nahezu allen Ecken und Enden. Besonders bei Eintagesrennen mit leichten Wellen oder einem komplett flachen Profil werden die schwarz-gelben nun zu den stärksten Mannschaften der WorldTour zählen. Und auch im Hochgebirge kann bei großen Landesrundfahrten der ganz große Erfolg kommen. Mit Steven Kruijswijk und Primož Roglič befinden sich zwei Profis im Kader, welche scheinbar noch zu Größerem fähig sind. Die meisten Siege einfahren dürfte aber auch 2019 wieder Dylan Groenewegen. Während die Sprinter-Konkurrenten größtenteils ihre Teams gewechselt haben oder grundsätzlich in einer Formkrise stecken, darf sich der junge Niederländer auf eine noch besser werdende Sprintvorbereitung freuen.

über den Autor

Michael Behringer

Radsport - Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael. Im Jahr 1996 hat Michael seine erste Tour de France geschaut. Seitdem verfolgt er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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