Radsport Saisonvorschau: Caja Rural – Seguros RGA rüstet auf

Radsport Saisonvorschau: Caja Rural – Seguros RGA rüstet auf

Radsport: Der spanische Radsport befindet sich nach dem Karriereende von Alberto Contador – abgesehen von Alejandro Valverde – etwas in der Krise. Dank zahlreicher Teams aus diesem Land dürfte sich dies jedoch in geraumer Zeit verändern. Mit verantwortlich für das Entdecken neuer Talente ist seit vielen Jahren das Team Caja Rural – Seguros RGA. 2019 möchte die spanische Equipe nach einigen interessanten Transfers angreifen.

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Caja Rural – Seguros RGA 2018: Die ungeschliffenen Diamanten

Seit 2011 besitzt Caja Rural – Seguros RGA eine Lizenz als UCI Professional Continental Team. Doch die Geschichte der Mannschaft geht viel weiter zurück. 1992 wurde sie als Amateurteam ins Leben gerufen – und hat seitdem viele gute Fahrer hervorgebracht. Unter anderem haben Egoi Martínez, Iker Flores und Aitor González für Caja Rural – Seguros RGA in die Pedale getreten. Durchaus möglich, dass sich auch im 2018er Kader einige Rohdiamanten befinden, welcher gerade geschliffen werden. Da wäre zum Beispiel der 23-jährige Alex Aranburu zu nennen, der in dieser Saison einen Sieg und zwei dritte Plätze beisteuern konnte und als großes Talent gilt. Für Punkte sorgten neben ihm in dieser Saison aber vor allem die schon etwas erfahreneren Profis, wie Sergio Pardilla, Antonio Molina und Jonathan Lastra – allesamt Spanier. Mit zwei Siegen in Zeitfahren erfolgreichster Profi war jedoch der Portugiese Rafael Ferreira Reis. Mit dem Australier Nicholas Schultz konnte ein zweiter Legionär auf sich aufmerksam machen. Beim Highlight der Saison – der Vuelta a Espana – blieb dem Team jedoch eine gute Platzierung verwehrt. Mit einer enorm aktiven Fahrweise trugen sie aber täglich zu einer spannenden Rundfahrt bei.

Transfers: Große Veränderungen sollen bessere Ergebnisse bringen

Auch 2019 hofft das Team Caja Rural – Seguros RGA auf eine Wildcard für die Vuelta a Espana. Die Chancen stehen ausgezeichnet, wenn man sich die Veränderungen zur kommenden Saison ansieht. Zwar verliert die Mannschaft viele Fahrer, doch im Gegenzug stoßen ebenso viele neue Profis zur Truppe. Diese sind gewiss nicht minder talentiert. Im Gegenteil: Mit Sergey Chernetskiy vom Team Astana und mit Matteo Malucelli von Androni Giocattoli – Sidermec wird ordentlich aufgerüstet. Während der Russe das Arctic Race of Norway gewinnen konnte, war auch der Italiener mit sieben Saisonsiegen äußerst erfolgreich.

 AbgängeZugänge
Nicholas Schultz
(Mitchelton – Scott)
Matteo Malucelli
(Androni Giocattoli – Sidermec)
Lluis Guillermo Mas Bonet
(Movistar)
Sergey Chernetskiy
(Astana)
Danilo Celano
(Amore & Vita – Prodir)
Jon Aberasturi
(Euskadi Basque Country – Murias)
Fabricio Ferrari Barcelo
(Efapel)
Alan Banaszek
(CCC Sprandi – Polkowice)
Justin Oien
(Arapahoe Resources – BMC)
Domingos Andre Maciel Goncalves
(Radio Popular – Boavista)
Rafael Ferreira Reis
(W52 – FC Porto)
Xavier Canellas
(Elite 2)
Joaquim Ricardo Soares Silva
(W52 – FC Porto)
David Gonzalez
(Elite 2)
Miguel Angel Benito
(unbekannt)
Sebastian Mora
(Elite 2)
Yannis Yssaad
(unbekannt)
Josu Zabala
(unbekannt)

Caja Rural – Seguros RGA 2019: Es wird mehr zu feiern geben

Mit nur 15 Podiumsplatzierungen ist das Team Caja Rural – Seguros RGA im Jahr 2018 den eigenen Erwartungen hinterher gehinkt. Dies dürfte sich in der kommenden Saison ändern. Mit den getätigten Transfers hat sich die spanische Mannschaft auf eine neue Ebene gehievt. Ohne nur auf Fahrer aus dem eigenen Land zu bauen, versuchen die Sportlichen Leiter nun etwas andere Wege zu gehen. Gerade der neue Sprinter Matteo Malucelli wird bei zweitklassigen Rennen für einige Tagessiege sorgen. Gemeinsam mit einer attackierenden Meute an seiner Seite dürften weit mehr als 15 Podiumsplatzierungen herausspringen. Und wer weiß – vielleicht klappt es 2019 sogar mit einem Etappensieg bei der Vuelta a Espana?

über den Autor

Michael Behringer

Radsport - Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael. Im Jahr 1996 hat Michael seine erste Tour de France geschaut. Seitdem verfolgt er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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