Radon Hausbesuch – Zu Besuch beim Rheinischen Fahrradriesen
Foto von Michael Faiß

Radon Hausbesuch – Zu Besuch beim Rheinischen Fahrradriesen

Markt: Radon dürfte wohl den meisten Radfahrern hierzulande bekannt sein – war es anfangs das noch immer herausragende Preis/Leistungsverhältnis, mit dem der Direktversender aus dem Rheinland für Schlagzeilen sorgte, ist man inzwischen mit progressiven Eigenentwicklungen einer der Big Player im Zweiradgeschäft hierzulande. Wir waren zu Besuch in den ‚heiligen Hallen‘ und im Megastore.

In einem unscheinbaren Gebäude im Industriegebiet von Grafschaft, einer kleinen Gemeinde ungefähr 30 Minuten südlich von Bonn, laufen alle Fäden für Radon und Bike Discount zusammen. Moment – Bike Discount? Richtig, Radon startete vor etlichen Jahren als Eigenmarke des Versenders. Durch den Erfolg weit über die Grenzen Deutschlands hinaus, emanzipierte man sich jedoch vom „Discounterimage“. Bis heute gehören Radon und Bike Discount jedoch untrennbar zusammen.

Dominic heißt uns willkommen und nimmt uns direkt mit auf eine Tour durch die Büros im 1. Stock.
Aber bevor es an die Arbeit geht … Kaffee!

Die Atmosphäre vor Ort ist entspannt und insgesamt einfach „down-to-earth“. Wer einen Glaspalast mit Indoor-Schwimmbad, Cafébars voller Detox-Drinks und Lounges statt Besprechungsräumen erwartet, ist hier falsch: Die Einrichtung ist erfrischend pragmatisch und passt zur Stimmung – unter eifriges Tastaturtippen und diverse Telefonklingeltöne mischt sich immer wieder herzliches Lachen.

Kleinigkeiten hier und da zeigen: In diesen Räumen sitzen echte Fahrrad-Irre – die improvisierte Rahmen-Beleuchtung ist nur eines von vielen Beispielen.

Spannend, auch für mich als Fotografen war das hauseigene Fotostudio. Hatte man dies früher extern vergeben, möchte man mittlerweile selbst die Hoheit über die Fotos beispielsweise für die Webseite haben. Schönes Detail: Die gesamte Blitzanlage kommt von Multiblitz, einem Unternehmen aus der Region, das man unterstützen möchte.

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Wie man sieht: Hier wird gearbeitet!
Friedhof der Bremsscheiben. Die eine verbogen, die andere durchgebremst: Hier sollte man kein Risiko eingehen.
Mit Musik schraubt sich’s besser… die PA-Anlage für Veranstaltungen beschallt im Alltag die Werkstatt.
… wir verlassen die Werkstatt und gehen noch ein Stockwerk tiefer. Hier dreht sich alles um Montage, Verpackung und Versand. Hier landen auch Testräder von Events oder von Magazinen (im Bild).
Im Lager wartet das eine oder andere Rad auf seinen Käufer. Hier lagern übrigens nicht nur Radon Räder, sondern beispielsweise auch zahlreiche Cube oder Mondraker Bikes, die es ebenfalls im Shop zu kaufen gibt.

Bike Discount Megastore – Mega heißt MEGA!

Wenige Autominuten entfernt befindet sich der Bike Discount Megastore. 2013 eröffnet, findet man hier auf über 5.000m² hunderte von Kompletträdern, nicht nur von Radon, sondern beispielsweise auch von Cube. Wenn man nicht auf der Suche nach einem neuen Rad ist, sondern Komponenten, Zubehör oder Bekleidung für die nächsten Ausfahrten sucht, wird man hier ebenso fündig. So viel Auswahl in einem einzigen Store – beeindruckend!

Radon Megastore
So sieht es also aus, wenn auf über 5.000m² Verkaufsfläche tausende von Fahrrädern ausgestellt werden und auf ihre Käufer warten. Mega heißt im Falle des Megastores auch wirklich MEGA.
Klar nehmen im Bike Discount Megastore Radon Fahrräder den meisten Platz ein – in abgeschlossenen Themenwelten sind die unzähligen Bikes thematisch sortiert.
Das Thema E-Bike ist hier natürlich ebenso präsent, wie in der gesamten Branche.
Auch wenn sich vieles natürlich im die Eigenmarke Radon dreht, schließt man im Megastore andere Hersteller nicht aus: Cube hat beispielsweise seinen eigenen Bereich.
Im Untergeschoss des riesigen Fahrradgeschäfts gibt es auch eine ausgewachsene Teststrecke, um die Räder vor Ort ordentlich proberollen zu können.

Web

www.radon-bikes.com
www.bike-discount.de

über den Autor

Michael Faiß

Michael Faiß hat in München Englisch und Geschichte studiert. Nach einem einjährigen Aufenthalt in England arbeitete er als Übersetzer unter anderem für das Magazin Procycling und das Degen Mediahouse. Außerdem ist er seit der Kindheit passionierter Radfahrer und –schrauber und fühlt sich vor allem abseits der asphaltierten Wege zuhause.

2 Kommentare

  1. Stefan
    Stefan

    Als St. Augustiner bin ich öfter im Laden, für Erwachsene für sortiert jedoch leider wird der Nachwuchs bis auf die standard Puky Räder und sehr wenige Bike Klamotten (Cube) komplett vernachlässigt.
    Gerade Bike begeisterte Eltern sind doch willens auch den Nachwuchs für den Radsport zu begeistern, mit dem angebotenen Material wird man jedoch zu anderen Anbietern vertrieben. Freundliche Nachfragen zu dem Thema wurden leider schroff abgewiesen.

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  2. Frederic
    Frederic

    Diesen Laden hier so zu hypen, lässt schon fast anderes vermuten. Wenn man dort einkauft schlägt einem vor allem eines entgegen, absolutes Desinteresse und bei vielen totale Ahnungslosigkeit und nur getrieben dadurch , möglichst viele Räder an den Mann/Frau zu bekommen. Begesteisterung für das Thema Rad(Sport) durfte ich hier leider nie erleben. Wenn man weiß was man will, dann ist es ok, aber mit großer Begeisterung einkaufen kann man hier nicht. Rennt doch zu den kleinen , aber feinen Radsportgeschäften und schreibt über die Artikel und zeigt den Leuten auf, dass dort noch Leidenschaft und Interesse am Thema besteht!

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