Produktnews: Specialized ANGi Sensor und Mips – helfen Dir vor, während und nach einem Sturz

Produktnews: Specialized ANGi Sensor und Mips – helfen Dir vor, während und nach einem Sturz

Produktnews: Sturzerkennung. Notfallortung. Echtzeiterfassung. Bisher konnten Helme nur während des Unfalls Schutz gewähren. Doch mit Mips und dem ANGi (Angular and G-Force Indicator) Sensor unterstützen einen Specialized Helme nun auch vor, während und nach dem Unfall.

Was ist ANGi?

ANGi ist ein patentierter Sensor mit integriertem Beschleunigungsmesser und Gyroskop, der am Helm angebracht ist. Mit anderen Worten: Der ANGi Sensor misst die Kräfte, die auf den Helm während eines Aufpralls übertragen werden. Er misst auch die Rotationskräfte, die bei einem Unfall auftreten, selbst wenn der Helm
vom Aufprall nicht direkt betroffen ist. Ab 2019 werden alle Specialized Helme entweder mit ANGi ausgestattet oder ANGi kompatibel sein. ANGi Geräte werden außerdem separat bei Specialized Händlern und auf Specialized verfügbar sein.

 

Wie funktioniert ANGi?

Die Nutzung von ANGi ist einfach.  Das Gerät muss nur mit der App auf dem Smartphone gekoppelt werden. Die einjährige Premiumversion ist im ersten Jahr kostenlos nutzbar. Die Testversion ist im Kauf jedes Helms mit ANGi oder jedes ANGi Geräts integriert. Während der Fahrt identifiziert der ANGi Sensor die Kräfte, die typischerweise bei einem Unfall auftreten. Werden solche Kräfte erkannt, verbindet sich der Sensor mit der Ride App auf dem Smartphone, ein Alarm ertönt und der Countdown startet. Wenn es denjenigen gut geht, kann der Alarm einfach abgeschaltet werden und man kann weiterfahren. Wenn man verletzt ist und es einem nicht möglich ist, den Alarm zu deaktivieren, sendet die Ride App deinen Notfallkontakten eine Benachrichtigung inklusive Standort und GPS Koordinaten. Die Nachricht bekommen alle Kontakte, die in deiner Ride App aufgelistet ist. Mit ANGi können außerdem Fahrtpläne geteilt werden, bevor man losfährst.

Außerdem kann den Kontakten ein Link zur Echtzeitverfolgung geschickt werden. So können sie die Fahrt live verfolgen. Weil ANGi mit dem Netzbetreiber kommuniziert und daher kontinuierlich ein Signal braucht, ergibt sich die Frage, was passiert, wenn kein Netz verfügbar ist? ANGi bietet in diesem Fall noch eine weitere Möglichkeit, für die Sicherheit zu sorgen. Bevor du die Fahrt startest, gibt man eine Zeit an, zu der du zurück sein möchtest. Alles, was dafür benötigt wird, ist Empfang zu dem Zeitpunkt, an dem du deine Fahrt startest. Wenn du deine Fahrt nicht zum angegebenen Zeitrahmen beendet hast, sendet ANGi eine Benachrichtigung an die Kontakte mit deinem letzten hochgeladenen Standort. Egal, ob du zu dem Zeitpunkt Netz hast oder nicht.

Mit welchen Helmen funktioniert ANGi?

Verschiedene Specialized Rennrad-, MTB- und Jugend-Helme werden nun mit einem ANGi Sensor ausgestattet.

Rennrad: S-Works Evade 2, S-Works Prevail 2 und Propero.

Mtb: Ambush, Ambush Comp, Ambush E-Bike und Dissident

Jugend: Shuffle Youth Led mit Mips + Angi ab Februar erhältlich.

Alle anderen neuen 2019er Specialized Helme sind ANGi-kompatibel und lassen schnell und einfach einen ANGi Sensor anbringen. Dieser wird dann separat erhältlich sein.

Preislich liegt der ANGi Sensor einzeln bei 49,90 Euro.

 

Die Köpfe hinter ANGi: Die Specialized Ride App

Studien zeigen, dass die beiden Hauptgründe, dass Menschen nicht Radfahren folgende sind: 1. Sie wissen nicht, wo sie hin fahren sollen oder wo sie starten sollen. 2. Sie sind um ihre eigene Sicherheit besorgt. Daher wurde die Specialized Ride App entwickelt. Die App macht es leicht, Fahrten zu finden und sich ohne große Mühe einer Ausfahrt anzuschließen. Sie nimmt außerdem die Fahrt und die Leistungsdaten auf und synchronisiert sie mit anderen bekannten Apps wie Strava®.

Zu guter Letzt ist die Specialized Ride App die Plattform, mit der ANGi kommuniziert und die einen mit Hilfe verbindet, wenn du einen Unfall hast. Die Specialized Ride App ist sowohl mit dem iPhone wie auch mit Android kompatibel und beinhaltet eine einjährige, kostenlose Mitgliedschaft der Ride Premium App. Die Testversion erhält man mit jedem Kauf eines mit ANGi Sensor versehenen Specialized Helms oder einem ANGi Gerät, das Separat gekauft wird.

Mips System – Jeder Specialized Helm kommt nun mit Mips

Jeder Specialized Helm kommt jetzt mit Mips. Warum? Weil Mips zusätzlichen Schutz bietet. Lineare Kräfte und Roationskräfte sind für viele Kopfverletzungen
verantwortlich. Erstere treten meist dann auf, wenn sich der Kopf in eine einzige Richtung bewegt und dann auf eine ebene Fläche auftrifft oder er von einem Objekt getroffen wird, das gradlinig auf den Kopf trifft. Bei einem Schrägaufprall wird das menschliche Gehirn starken Rotationsbewegungen ausgesetzt. Rotationskräfte, also Kräfte, die durch Schleuderbewegungen ausgelöst werden, können dazu führen, dass körpereigene Schutzmechnismen versagen, der Schädel verdreht und es so zu Verletzungen kommt. Mips sorgt dafür, dass die Rotationskräfte bei einem derartigen Schrägaufprall abgefangen bzw. absorbiert werden und damit die Verletzungsgefahr für das Gehirn sinkt.

Helme wurden lange Zeit mit Schaumstoffpolstern hergestellt, die sich bei einem Aufprall verformen und die Aufprallenergie, die zum Gehirn führt, reduziert. Mips (Multidirectional Impact Protection System) ist eine Extra-Schutzschicht – eine flexible Gleitschicht im Helm, die der Schaumschicht erlaubt, während eines schrägen Einschlags unabhängig 10-15 Millimeter zu rotieren. Tests zeigen, dass diese wenigen wichtigen Millimeter kontrollierter Bewegung einige der Torsionskräfte reduzieren, die sonst den Kopf erreichen würden. In jedem der von Specialized ausgerüsteten Mips Helme sieht man eine Vielzahl flexibler Gleitschichten nahe des komfortablen Polsters.

Web

www.specialized.com

 

über den Autor

Simon Bayer ist in seiner Jugend Deutsche Motorrad Trial Meisterschaften gefahren und stieg nach 5 Jahren Pause in die Enduro-Mountainbike Szene ein, wo er nun erfolgreich Rennen fährt. Da er sich schon immer für Zweiräder interessierte und in seiner Freizeit Produkte testete, entschied er sich für die Tätigkeit als Redakteur im Degen Mediahouse.

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