Vergleichstest: 7iDP Tansition vs. 7iDP Transition Wrap

Vergleichstest: 7iDP Tansition vs. 7iDP Transition Wrap

Test: Zu Beginn der Saison machten wir (Thomas und Simon) uns wieder auf die Suche nach einem passenden Knieschoner, welcher uns sowohl auf der Tour als auch im Park zuverlässig schützt. Dabei sollte er möglichst leicht und komfortabel sein. Sowohl der 7iDP Transition Knee und der 7iDP Transition Wrap versprechen genau das. Bekannte Gesichter aus der Szene wie Sam Hill oder Josh Bryceland sind ebenfalls auf 7iDP Knieschoner unterwegs. Thomas entschied sich für die leichten 7iDP Transition Knee Schoner, Simon für die abnehmbaren 7iDP Transition Wrap. Bei beiden Transition Modelle verwendet 7iDP den gleichen Sastech ™ Schaum. Durch die Körperwärme erwärmt, biegt sich der Schaum in die Körperkonturen und soll so den ganzen Tag lang angenehm bleiben.

7iDP Transition Knee

 

7iDP Transition Knee – überzeugt durch angenehmen Tragekomfort

Das erste Fitting war ein voller Erfolg. Obwohl der Schoner lediglich ein Strumpf zum Überziehen ist und komplett ohne Straps auskommt, passt er wie angegossen. Dieser ist aus einem atmungsaktiven Stretch Mesh gefertigt und soll somit ein Schwitzen verhindern. Das dünne Material ist angenehm auf der Haut zu tragen und schneidet nicht in die Kniekehle ein. Für zusätzlichen Halt sorgen innenliegende Silikonbänder oben und unten am Schoner. Der flexible Schaum des Schoners passt sich auch bei Bewegung dem Knie sehr gut an und umschließt die kritischen Bereiche vollflächig. Die Vorfreude auf den ersten Traileinsatz war also geweckt.

Im Einsatz kann der Seven iDP Transition richtig punkten. Ob auf langen Enduro Tagestouren oder im Bikepark, der Transition bleibt an Ort und Stelle. Einmal angezogen vergisst man den Schoner und kann sich voll und ganz aufs Biken konzentrieren. Auch bei Stürzen rutscht der Schoner, aufgrund des Strumpfes der großzügig über das Knie hinausgeht, nicht nach unten. Der Strumpf schneidet nicht in der Kniekehle ein, was bei Knieschonern ein sehr häufiges Problem ist, und vor allem bei Enduro Touren gerne dazu verleitet den Schoner beim Uphill nach unten zu ziehen. Auch bei tropischen Temperaturen, wie wir sie in diesem Jahrhundertsommer hatten, ist der Knieschoner angenehm zu tragen und wohl nicht der Grund, warum das Biken teilweise zur Qual geworden ist. Mit nur 262g pro Schoner und einem extrem kleinen Packmaß ist der Schoner auch schnell im Rucksack verstaut und nimmt kaum Platz ein.

Zum Waschen habe ich nach jedem Einsatz die Waschmaschine verwendet. Hier konnte ich bisher keine negativen Einflüsse feststellen. Der Schoner sitzt noch wie am ersten Tag und ist auch durch das Tragen bisher nicht ausgeleiert. Lediglich der Mesh-Einsatz im hinteren Bereich des Schoners ist etwas empfindlich und hat ein paar kleinere Löcher nach Kontakt mit den Pedalpins zu beklagen.

7iDP Transition Wrap – leicht abnehmbar ohne die Schuhe ausziehen zu müssen

7iDP Transition Wrap

Der Transition Wrap verwendet den gleichen Sastech ™ Schaum wie der beliebte Transition Knee. Durch die Körperwärme erwärmt, biegt sich der Schaum in die Körperkonturen und bleibt den ganzen Tag lang angenehm. Durch das Wrap-Design können die Transition Knieschoner während der Pausen schnell und einfach entfernt werden. In zwei Teilen arbeitend, sind die oberen und unteren Umschlingungsabschnitte mit einem Klettverschluss an der Beinaußenseite versehen. Auf der Oberseite hält ein breiter Stretchgurt alles fest und ein schmaler unterer Wadenriemen dichtet den Verschluss ab. Wie bei anderen Pads der Seven Protection-Serie verwendet auch der Transition Wrap einen überstehenden Wadenriemen, um ein Herunterrutschen der Pads zu verhindern, ohne dass sie zu weit angezogen werden müssen.

Dadurch dass der Transition Wrap oben und unten jeweils zwei Klettverschlüsse hat, sitzt er während der Fahrt immer stets an der gleichen Stelle. Auch bei einem Sturz blieb der 7iDP Knieschoner an Ort und Stelle. Der Sastech ™ Schaum biegt sich in die Körperkonturen wie versprochen an und bleibt den ganzen Tag lang angenehm. Wenn ich die 7iDP Transition Wrap jedoch den ganzen Tag über trug, wurde es an der Kniekehle etwas unangenehm. Der offene Abschnitt zwischen den Riemen reibt minimal beim Abwinkeln des Knies in der Kniekehle. Das sollte natürlich nicht der Fall sein, ist aber verkraftbar, da ich ich den Schoner sehr schnell ohne die Schuhe dafür ausziehen muss, abnehmen kann. Die Passform, das schnelle Abnehmen und das leichte Gewicht des Transition Wrap konnte mich dafür sehr überzeugen.

7iDP Transition Wrap

Zum Waschen habe ich ebenfalls nach jedem Einsatz die Waschmaschine verwendet. Nach knapp einem Jahr im Einsatz sieht man jedoch leichte Gebrauchsspuren durch die Klettverschlüsse, die gerne mal am Mesh-Einsatz fest klebten.

Am Schluss waren wir gleicher Meinung: Beide Transition Modelle sind sehr leicht, haben eine gute Passform und bieten einen guten Schutz. Ist man auf der Suche nach einem einfach abzunehmenden Knieschoner ohne die Schuhe dafür ausziehen zu müssen, sollte man sich den 7iDP Transition Wrap genauer unter die Lupe nehmen. Wünscht man sich jedoch noch mehr Tragekomfort, dann könnte der Transition Knee die richtige Wahl sein. Uns konnten beide Modelle überzeugen und sind nach wie vor die erste Wahl, wenn es um den passenden Knieschoner geht.

Web

www.7protection.com

Fazit: 7iDP Transition Knee vs. 7iDP Transition Wrap

Pro

leicht
guter Schutz
angenehme Passform

Contra

7iDP Transition Wrap reibt minimal bei längerem tragen in der Kniekehle

Fakten

Produktjahr
2018
Preis
71,99 Euro und 95,99 Euro
Web
Uns konnte der 7iDP Transition Knee und der 7iDP Transition Wrap überzeugen, weshalb er im Moment immer als erstes aus dem Schrank genommen wird, wenn es um die Wahl des Knieschoners geht. Auch wenn die Transition Modelle durch fehlenden Seitenschutz und dünner Bauweise für den Bikeparkeinsatz etwas unterdimensioniert wirken, sind sie auch hier unsere erste Wahl. Die Schoner sind in den Größen Small, Medium, Large und XLarge erhältlich. Das Versprechen von optimaler Passform, leichtem Gewicht und gutem Schutz wird hier gehalten. Die Verarbeitung spricht nach einem Jahr Einsatz ebenfalls für sich.

Tester(in)

Simon Bayer

Simon Bayer ist in seiner Jugend Deutsche Motorrad Trial Meisterschaften gefahren und stieg nach 5 Jahren Pause in die Enduro-Mountainbike Szene ein, wo er nun erfolgreich Rennen fährt. Da er sich schon immer für Zweiräder interessierte und in seiner Freizeit Produkte testete, entschied er sich für die Tätigkeit als Redakteur im Degen Mediahouse.

über den Autor

Tom Rieger ist Hauptberuflich Bauingenieur und seit 2009 trefft ihr ihn an den Wochenenden zumeist in einem der deutschen oder österreichischen Bikeparks. Um sein Material zu testen fährt er am liebsten 24h DH Rennen am Semmering und konnte hier als Einzelstarter schon einige Pokale mit nach Hause nehmen.

Simon Bayer ist in seiner Jugend Deutsche Motorrad Trial Meisterschaften gefahren und stieg nach 5 Jahren Pause in die Enduro-Mountainbike Szene ein, wo er nun erfolgreich Rennen fährt. Da er sich schon immer für Zweiräder interessierte und in seiner Freizeit Produkte testete, entschied er sich für die Tätigkeit als Redakteur im Degen Mediahouse.

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