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Radsport: Vuelta a Espana #18: Wallays rettet sich knapp vor dem Feld ins Ziel

13. September 2018 by Michael Behringer

Vuelta a Espana Wallays

Radsport: Das war eng! Doch am Ende der 18. Etappe der Vuelta a Espana konnten sich die Ausreißer vor dem heranstürmenden Hauptfeld behaupten. Jelle Wallays (Lotto Soudal) darf daher den größten Erfolg seiner Karriere bejubeln.

Die Teams der Sprinter verzocken sich

Eigentlich lief alles wie immer: Auf der 186,1 Kilometer langen Flachetappe von Ejea de los Caballeros nach Lleida bildete sich eine dreiköpfige Spitzengruppe. Das Hauptfeld hatte die Ausreißer das gesamte Rennen über im Griff – dachte man! Doch dann kam alles anders. Während Jetse Bol (Burgos BH) dem Tempo seiner beiden Kollegen Jelle Wallays (Lotto Soudal) und Sven Erik Byström (UAE Team Emirates) nicht mehr folgen konnte, machte sich im Hauptfeld langsam Panik breit. Obwohl die Spitzengruppe nie wirklich weit weggelassen wurde, hatte sie rund zehn Kilometer vor dem Ziel noch etwas mehr als eine Minute Vorsprung. Es sollte eng werden. Verdammt eng. Denn an der Spitze des Pelotons kam es zu kleineren Lücken, so dass der Österreicher Lukas Pöstlberger (Bora-hansgrohe) für seinen Kapitän Peter Sagan ein Loch zu Sprint-Konkurrent Elia Viviani (Quick-Step Floors) aufreißen konnte. Der Weltmeister attackierte auf den letzten 400 Metern, doch er kam nur noch an das Hinterrad der beiden Ausreißer – aber nicht mehr vorbei. Während sich Jelle Wallays im Sprint gegenüber Sven Erik Bytröm durchsetzt, ärgern sich im Hintergrund die Teams der Sprinter. Heute haben sie sich verzockt!

Wat een sensatie! Het peloton misrekent zich en Jelle Wallays wint de etappe! #LaVuelta18 pic.twitter.com/hTJXpqUEXn



— Eurosport Nederland (@Eurosport_NL) 13. September 2018



Stichworte:Jelle WallaysNewsVuelta a Espana

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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