UCI sperrt Sky-Profi Gianni Moscon für fünf Wochen

UCI sperrt Sky-Profi Gianni Moscon für fünf Wochen

Radsport: Es geht also doch, dass die UCI gegen einen Sky-Profi eine Sperre ausspricht. Denn im Falle von Gianni Moscon ist genau dies nun geschehen. Wegen seinem angedeuteten Faustschlag auf der 15. Etappe der Tour de France wurde der Italiener damals aus dem Rennen genommen. Jetzt muss er fünf Wochen pausieren.

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Gianni Moscon akzeptiert seine Sperre

Endlich – so werden nicht wenige sagen – wurde Gianni Moscon für einige Zeit aus dem Verkehr gezogen. Der Italiener hat in den vergangenen Monaten mehrfach durch negative Aktionen auf sich aufmerksam gemacht. Nun hat ihn die UCI für fünf Wochen gesperrt. Der Grund: Auf der 15. Etappe der Tour de France von Millau nach Carcassonne schlug er mit seiner rechten Faust nach dem Franzosen Elie Gesbert (Fortuneo-Samsic).

Pressemitteilung der UCI:
„Herr Moscon hat seine Verantwortung für den Vorfall übernommen. Er wird vom 8. August bis 12. September eine fünfwöchige Sperre absitzen.“

Gianni Moscon:
„Ich akzeptiere die Sperre. Ich habe im Eifer des Gefechts reagiert. Es war nie meine Absicht, einen Fahrer zu schlagen. Wie das Bildmaterial zeigt habe ich ihn auch nicht getroffen, aber ich bereue mein Verhalten und ich habe mich auch schon sowohl bei Elie Gesbert als auch beim Team Fortuneo-Samsic dafür entschuldigt.“

Gianni Moscon verpasst die Vuelta – aber nicht die WM

Durch die fünfwöchige Sperre wird Gianni Moscon nicht an der Vuelta a Espana teilnehmen können. Auch die beiden WorldTour Rennen in Kanada – in Quebec und in Montreal – wird der Italiener verpassen. Dafür kann sich Gianni Moscon darüber freuen, dass er an der Weltmeisterschaft teilnehmen darf. Von der Italienischen Nationalmannschaft liegt ihm bereits eine Einladung vor. Insgesamt ist die Länge der Sperre durchaus im Rahmen. Vergleichsweise wurde Lars Boom für ein ähnliches Verhalten für einen Monat gesperrt, während Andrey Grivko damals für 45 Tage aus dem Verkehr gezogen wurde. Trotz der mehrfachen Entgleisungen seines Fahrers denkt Sky-Teamchef Dave Brailsford allerdings nicht daran, ihn zu entlassen.

Sky-Teamchef Dave Brailsford:
„Wir akzeptieren die Entscheidung der UCI, Gianni für fünf Wochen zu sperren. Dieser Vorfall geschah während eines der härtesten Rennen, die wir als Team je bestritten haben. Wir sind zuversichtlich, dass Gianni seine Aktion wirklich bereut und daraus gelernt hat. Wir haben die Pflicht, uns um all unsere Fahrer zu kümmern, und nehmen dies sehr ernst. Gianni ist noch ein recht junger Fahrer. Er steht am Anfang seiner Karriere. Wir werden ihn weiterhin unterstützen und ihm helfen, sich zu entwickeln und voranzuschreiten.“

über den Autor

Michael Behringer

Radsport - Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael. Im Jahr 1996 hat Michael seine erste Tour de France geschaut. Seitdem verfolgt er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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