Bahnrad-EM Tag #6: Stefan Bötticher sorgt für goldenen Abschluss

Bahnrad-EM Tag #6: Stefan Bötticher sorgt für goldenen Abschluss

Bahnradsport: Im letzten Rennen der Bahnrad-EM in Glasgow hat sich Stefan Bötticher die Goldmedaille gesichert. Der Deutsche triumphierte im Keirin-Finale der Herren und sorgte somit doch noch für einen gelungenen Abschluss. Zuvor waren die deutschsprachigen Athleten am letzten Tag der Bahnrad-EM leer ausgegangen.

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Stefan Bötticher wird Nachfolger von Maximilian Levy

Wie im vergangenen Jahr hat sich der BDR auch bei der EM 2018 Gold im Keirin der Herren gesichert. In einem spannenden Rennen konnte sich im letzten Wettbewerb dieser Bahnrad-EM in Glasgow Stefan Bötticher die Goldmedaille schnappen. Dabei ging es äußerst eng zu, denn schon in den Halbfinals zuvor musste das Fotofinish entscheiden, welche Profis überhaupt in der Finalrunde teilnehmen dürfen. So schied unter anderem Joachim Eilers überraschend aus, der dann im kleinen Finale souverän Rang sieben einfahren konnte. Doch der Fokus lag natürlich auf dem großen Finale. Auch hier war am Ende der deutsche Profi vorn. Für Stefan Bötticher lief alles nach Plan. In der letzten Kurve wich er nach außen aus und nutze den Geschwindigkeitsüberschuss, um noch an den beiden Führenden vorbei zu fahren. Damit krönt sich Stefan Bötticher selbst zum Nachfolger des fehlenden Maximilian Levy. Außerdem hat er nun den Glasgow-Medaillensatz komplett.

Deutschland im Medaillenspiegel auf Rang #3

Mit dem Sieg von Stefan Bötticher hat die Bahnrad-EM für den BDR einen positiven Abschluss gefunden. Trotz der Abwesenheit von Kristina Vogel und Maximilian Levy konnten drei Goldmedaillen und je viermal Silber und Bronze eingefahren werden. Mit insgesamt elf gewonnenen Medaillen liegt Deutschland somit auf Rang drei hinter den Niederlanden und Großbritannien. Neben der Gold-Fahrt von Stefan Bötticher sollte es am letzten Wettkampftag zu keiner weiteren Medaille mehr reichen. Das Ausscheidungsfahren der Herren hätten allerdings fast die Schweizer noch nutzen können. Loïc Perizzolo schied jedoch – wie bereits im Vorjahr – ausgerechnet als Vierter aus. Gold ging an den Briten Matthew Walls, der einen Großteil des Rennens von vorn gefahren ist und daher mehr als verdient zum Gewinner gekürt wurde. Bei den Damen triumphierte die Französin Mathilde Gros im Keirin. Eine Überraschung gab es im Madison zu bestaunen. Die Niederländerinnen gewannen lediglich Bronze, während die Britinnen direkt leer ausgingen. Gold sicherten sich die Däninnen vor den Russinnen.

über den Autor

Michael Behringer

Radsport - Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael. Im Jahr 1996 hat Michael seine erste Tour de France geschaut. Seitdem verfolgt er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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