Den Straßen-WM Kurs von Innsbruck auf Zwift hautnah erleben

Den Straßen-WM Kurs von Innsbruck auf Zwift hautnah erleben

Produktnews: Schon seit einigen Monaten wird im Profiradsport über die WM Strecke von Innsbruck gesprochen. Viele Athleten und Experten bezeichnen den Kurs als den härtesten, den es je gab. Bald habt auch ihr die Möglichkeit die Straßenweltmeisterschaft hautnah auf Zwift zu erleben, denn ab August wird die Strecke auf der Online-Trainingsplattform verfügbar sein.

Radsportler aus der ganzen Welt können schon bald aktiv an der UCI Straßenweltmeisterschaften in Innsbruck-Tirol teilzunehmen. Klar nicht im Renner aber zumindest auf Zwift, der weltweiten Trainingsplattform für Radsportler. Denn gemeinsam mit den Organisatoren der Innsbruck-Tirol Straßenweltmeisterschaften hat man sich zusammengeschlossen, um als Official Supplier den 2018 UCI Road World Championships Zwift Kurs zu veröffentlichen.

Zwift – oder: Rollentraining kann auch Spaß machen

Der 2018er WM-Kurs auf Zwift hat im Gegensatz zum reinen Innenstadt-Kurs der WM 2015 in Richmond, eine alpine Note enthalten. Bei einer der bergigsten Weltmeisterschaften der Geschichte des Radsports kann Zwift als optimales Vorbereitungstool von Profis und Amateuren zugleich genutzt werden, um sich mit der Strecke vertraut zu machen. Welcher Fan hat nicht schon mal davon geträumt die Strecken der Profis abzufahren ?!

Der Innsbruck-Kurs von Zwift wird sich erwartungsgemäß auf die 24 km lange „Olympic Lap“ fokussieren, die von den Männer beim Straßenrennen siebenmal und von den Frauen dreimal zu bewältigen ist. Die Strecke beinhaltet einen 8km langen Anstieg und durchquert die malerische Altstadt von Innsbruck.

Es handelt sich um einen Streckenverlauf, den wir in dieser Form seit Jahren nicht mehr bei den UCI Straßenweltmeisterschaften gesehen haben und der in seiner übersetzten Form etwas Unglaubliches für die Zwift-Commuity darstellt. Es wird fantastisch sein, Seite an Seite mit WM-Teilnehmern zu fahren, die den Kurs auf Zwift erkunden. Ich kann es kaum erwarten! – Eric MIn, CEO und Mit-Begründer von
Zwift.

Der Zeitplan der Veröffentlichung des Innsbruck-Tirol-Kurses auf Zwift bedeutet, dass es den Profis tatsächlich möglich sein wird, Zwift als Trainingstool für die Vorbereitung zu nutzen. Kurseingewöhnung über Streckensimulation ist eine in der Formel-1 sehr gängige Trainingsmethode, die nun erstmals im Radsport angewendet werden kann und bei der die Rad-Profis genauso von der Vorbereitung und dem Training profitieren können, wie es ihre Kollegen aus dem Motorsport tun. Aber auch für die Fans ist es sehr interessant, die Strecke auf diesem Weg kennen zu lernen, denn wenn man weiß, wie sich die Strecke fährt kann man auch vor dem Fernseher, wenn es zu Showdown kommt noch besser mitreden.

Dieses Projekt hat das Potential für die Nationalmannschaften zukunftsweisend zu sein. Die Favoriten werden auf jeden Fall Streckenchecks in den kommenden Monaten machen, da dies so üblich ist. Was neu ist, ist die Möglichkeit, dass man wiederholt auf dem Schlüsselstück trainieren und die besten Momente zum Attackieren sondieren kann. Für Fahrer wie mich, denen bei der WM eine Helferrolle zukommt, wird es wichtig sein, zu verstehen, wann diese Attacken geschehen könnten und dafür zu sorgen, dass unsere Mannschaftsleader in der besten Position sein werden. Und es ist extrem motivierend gemeinsam mit Zwiftern auf der ganzen Welt zu trainieren. –  Bernhard Eisel.

Der neue 2018 UCI Road World Championships Innsbruck-Tirol-Kurs wird noch lange nach den im September stattfindenen Weltmeisterschaften auf Zwift weiterleben, damit ihr auch zu einem späteren Zeitpunkt noch genügend Runden drehen könnt.

WEB: zwift.com/de

über den Autor

Florian Nowak

Florian Nowak ist Radprofi auf EuropeTour Ebene und war schon bei vielen internationalen Rennen am Start. Bei der deutschen Meisterschaft 2017 war er bester nicht WorldTour Profi auf Platz 7 und konnte sich somit für die Tour de L'Avenir und die Weltmeisterschaften empfehlen. Er fühlt sich aber nicht nur auf dem Rennrad wohl, immer wieder zieht es ihn auch ins Gelände. Neben dem Sport arbeitet er an seinem zweiten Standbein und hat sein BWL Studium an der LMU München abgeschlossen.

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