Team Corratec Blog: Überzeugende Leistungen bei der der internationalen Sardinienrundfahrt

Team Corratec Blog: Überzeugende Leistungen bei der der internationalen Sardinienrundfahrt

Team Corratec Blog: Nach Team-Bulidings- und Team-Trainingscamps und ersten Aufbaurennen stellte sich das Team Corratec mit 7 Fahrern der speziellen Herausforderung einer großen internationalen Rundfahrt, dem Giro Sardegna. Fahrer aus über 20 Nationen mit ihren top Teams lieferten sich traditionell vom ersten Kilometer an einen harten, sportlich spannenden, aber immer fairen Schlagabtausch. Sechs anspruchsvolle Etappen galt es vom 21. bis zum 27.04.2018 dabei zu meistern.

Die sechs Etappen beinhalteten vier Straßenrennen, darunter eine Bergankunft, sowie ein Einzelzeitfahren und ein spektakuläres Teamzeitfahren. Die Etappen hatten alle ihren speziellen Charakter. Das Terrain der Rundfahrt war nur entlang der Küste flach, im einsamen Hinterland an der Ostküste Sardiniens folgte eine Steigung der anderen, teils mit bis zu 20 km Länge, wie bei der Königsetappe am Mittwoch mit 2500 Höhenmetern. Die beiden Zeitfahrstrecken waren eher flach, es gab aber viele technisch schwierige Passagen. Das Team Corratec war natürlich motiviert angetreten und es gab 2 klare Ziele: einerseits wollte man die 6 Etappen als perfektes Renn- und Teamtraining für die Höhepunkte der Saison 2018 nutzen, anderseits war klar, dass man als Team und jeder für sich top Platzierungen anstreben sollte. Und beides gelang perfekt: Im Rückblick übertraf es alle Erwartungen im Team. Von der erste Etappe an hat das Team der Rundfahrt seinem „Stempel“ aufgedrückt. So gewann das Team Corratec die Teamwertungen an 5 der 6 Etappen und hatte sich den viel beachteten Teamsieg der Rundfahrt hart erkämpft und verdient.


Die Rundfahrt wurde in 2 Streckenvarianten angeboten, dem Medio Giro und dem Grand Giro. Beide Strecken verliefen auf Großteils auf gleicher Strecke, die Rennen wurde aber zu unterschiedlichen Zeit gestartet. Der Medio Giro war nur bei 3 Etappen ein paar Kilometer kürzer. 6 Teamfahrer starteten beim Grand Giro, der jüngste im Team corratec – der 18 jährige philippinische Corratec Freund Tomas Mojares „musste“ / durfte wegen seiner Jugend beim Medio Giro starten: in der Klasse 18 – 29 Jahre! Alle anderen starten geschlossen beim Grand Giro.


Beim Grand Giro für das Team Corratec am Start: Der junge Südtiroler Michael Spögler aus dem Sarntal, neu im Team seit 2018, der ein weiterer Leistungsträger werden könnte. Michael Markolf, der beständigste Fahrer der Saison 2017 mit großenErfolgen bei fast all seinen Starts. Die beiden Michi’s waren auch die Team-Leader der Rundfahrt und werden 2018 auch als Team Corratec 1 die Tour Transalp mit guten Chancen bestreiten. Dazu unsere Routiniers und Ultra-Radmarathonspezialisten Stefan Oettl und Martin Reisner. Neu im Team waren der Kolbermoorer Roland
Döring, ein lokal bekannter bärenstarker Radmarathon- und Bergfahrer sowie Ramon Mira de Orduna, eine Spezialist für anspruchsvolle Straßenrennen und Masterweltmeisterschaften.

Jede Etappe hatte ihre eigene Geschichte, mit positiven und weniger positiven Momenten. Die 3. Etappe war dann auch ganz „besonders“: der Teamleader Michael Spögler durfte im gelben Leadertrikot starten, das er sich am Vortag mit der ultraschnellen corratec Zeitfahrmaschine C-Time
erkämpft hatte. Beschützt und unterstützt vom gesamten Team lief alles bei der schnellen und einzig flachen Etappe wie am „Schnürchen“, auch wenn sich Martin Reisner leider auf den sonst perfekten Straßen einen Platten am Hinterrad einhandelte und den Anschluss zur Spitze verlor. Das Team Corratec war bis Kilometer 13 vor dem Ziel bis zu einer winkeligen holperigen Ortsdurchfahrt kompakt an der Spitze, alles schien nach Plan zu laufen. Michael Spögler fuhr kurz vor einer engen Rechtskurve vorne platt und musste zu Boden. Fahrer und sein Corratec CCT Evo Team Edition waren in Ordnung, Gott sein Dank: „Nur“ das Vorderrad war fertig: Ramon und der Teamservice waren sofort zu Stelle und das Problem konnte schnell behoben werden. Aber es ging eine entscheidende Lücke zur Spitze auf, die in den wenigen verbliebenden Kilometer schwer zugefahren werden konnte. Michael Markolf und Stefan Oettl ließen sich sofort aus der Spitze zurückfallen. Das Trio organisierte ein sehenswertes Teamzeitfahren und konnte die Lücke bis auf lächerliche 50 Sekunden wieder zufahren. Die Chancen im Team Corratec wurden somit rundum und für jeden jäh beschnitten, auch wenn Michael Spögler noch Platz 3 in der Rundfahrtwertung halten konnte. Diese „schwarze“ Dienstagetappe schweißte das Team in der Folge noch mehr zusammen. Die nächsten Tage waren dann alle rundum sehr erfolgreich und es gab bei den täglichen Siegerehrungen
viele schöne Podest-Plätze zu feiern. Ein Highlight sollte dann das große Teamzeitfahren werden – und das wurde es dann auch: Mit einem
Sieg mit beeindruckendem 51iger Durschnittsspeed und 12 Sekunden Vorsprung auf das nächste Team. Der junge Tomas Mojares, zwischenzeitlich mit Platz 3 bei einer schweren Bergetappe und Platz 5 overrall im Einzelzeitfahren dekoriert, fuhr das 6er Team gekonnt an und brachte
es schnell und kompakt auf die Strecke. Roland Döring und Ramon Mira de Ordnuna gaben bei ihrenWechsel alles, bevor dann Spögler, Markolf und Oettl ein wuchtiges Finale gestalteten, mit Wattzahlen von 450 Watt und mehr. Die Strategie war zwar etwas riskant, es zählte aber „nur“ die Zeit des Dritten im Ziel, aber es hat sich mit etwas Glück dann auch ausbezahlt.


Die letzte Etappe, eine Bergankunft, wurde dann vom gesamten Team Corratec Fahrer fast euphorisch mit geprägt, mit einer riesen Portion Motivation im Gepäck. Der Einstieg und der erste Härtetest der Saison 2018 waren bestens gelungen. Alle waren stark und werden nach diesem Einstieg sicher noch stärker. Und alle haben auch wieder was dazulernen können und dürfen, für sich, für das Teamwork und das Team.

Der nächste Rennblock startet am 20.05.2018 beim Imster Radmarathon. Dann geht’s Schlag auf Schlag weiter, Amade Radmarathon in Radstadt, Corratec Highlight Glocknerkönig, SuperDolomiti Radmarathon über 245 km mit 5500 Hm, Tour Transalp und der legendäre Engadiner Radmarathon: Alle und das Team sind bereit, Ihr Bestes zu geben und freuen sich beim Training schon auf die neuen sportlichen Abenteuer.

WEB: team-corratec.de

über den Autor

Florian Nowak

Florian Nowak ist Radprofi auf EuropeTour Ebene und war schon bei vielen internationalen Rennen am Start. Bei der deutschen Meisterschaft 2017 war er bester nicht WorldTour Profi auf Platz 7 und konnte sich somit für die Tour de L'Avenir und die Weltmeisterschaften empfehlen. Er fühlt sich aber nicht nur auf dem Rennrad wohl, immer wieder zieht es ihn auch ins Gelände. Neben dem Sport arbeitet er an seinem zweiten Standbein und hat sein BWL Studium an der LMU München abgeschlossen.

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