Kurznachrichten: Gleich zwei Schlüsselbeinbrüche gibt es heute aus dem Peloton zu vermelden. Erwischt hat es zum einen Simon Geschke, der am Ende der heutigen Etappe bei Tirreno-Adriatico gemeinsam mit einigen anderen Fahrern stürzte und gegen die Absperrung knallte. Glück im Unglück hatte Wout Poels, der in einer schnellen Abfahrt bei Paris-Nizza stürzte und hart auf den Asphalt aufschlug. Angesichts des üblen Sturzes kam der Niederländer mit einem Schlüsselbeinbruch noch glimpflich davon.

Simon Geschke: „Als ein Fahrer vor mir stürzte, war ich zur falschen Zeit am falschen Ort und konnte bei der hohen Geschwindigkeit nicht mehr ausweichen.“ Nun steht in den kommenden Tagen eine OP in seiner Heimat in Freiburg an. Geschke wird wahrscheinlich 4-5 Wochen ausfallen.

Der Sturz von Wout Poels sorgte in der heißen Phase der heutigen Etappe bei Paris-Nizza für eine Schrecksekunde. Quälend lange Sekunden blieb der bei über 70km/h zu Fall gekommene Niederländer auf der Straße liegen, bis er sich rührte und wieder wackelig auf eigenen Beinen stand. Am Abend bestätigte das Team, dass das Schlüsselbein gebrochen sei. Zudem zog sich Poels bei dem Sturz mehrere tiefe Schnittwunden und eine schwere Prellung im Brustbereich zu. Wann er wieder zurück im Renngeschehen sein wird, steht in den Sternen – für den Giro sieht es wohl schlecht aus.

über den Autor

Michael Faiß

Michael Faiß hat in München Englisch und Geschichte studiert. Nach einem einjährigen Aufenthalt in England arbeitete er als Übersetzer unter anderem für das Magazin Procycling und das Degen Mediahouse. Außerdem ist er seit der Kindheit passionierter Radfahrer und –schrauber und fühlt sich vor allem abseits der asphaltierten Wege zuhause.

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