Froome kritisiert Lappartient: „Sollte mit mir sprechen und nicht mit den Medien“
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Froome kritisiert Lappartient: „Sollte mit mir sprechen und nicht mit den Medien“

Radsport: Der Ton zwischen Chris Froome (Team Sky) und der UCI bzw. deren Präsident David Lappartient wird schroffer. Lappartient sagte kürzlich, er hielte es für eine Katastrophe, würde der Brite bei der Tour de France an den Start gehen, obwohl das Doping-Verfahren gegen ihn noch nicht abgeschlossen sei. Froome konnte sich nun seinerseits im Gespräch mit cyclingnews.com eine Spitze gegen den UCI-Präsidenten nicht verkneifen.

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Es war nur eine Frage der Zeit, bis Chris Froome sein Schweigen bezüglich der gegen ihn laufenden Ermittlungen und der Diskussionen im Rahmen des Tirreno-Adriatico brechen würde. Der mehrfache Tour de France-Sieger, der derzeit beim italienischen Etappenrennen im Einsatz ist, kritisierte nun David Lappartient scharf. Angesprochen auf das andauernde Verfahren und einen möglichen Start von Froome bei der Frankreich-Rundfahrt im Juli hatte der UCI-Präsident gesagt: „Rein rechtlich gesehen, darf er natürlich starten, aber für das Image unseres Sports wäre es eine Katastrophe und ich möchte den Radsport nicht in Schwierigkeiten bringen.“

Froome sprach vor dem Start der zweiten Etappe von Tirreno-Adriatico mit dem Portal cyclingnews.com und machte seinem Ärger Luft: „Ich verstehe, dass es eine schwierige Situation ist. Eigentlich hätte die ganze Geschichte eine vertrauliche Angelegenheit der UCI sein sollen, aber es wurde publik und das ändert alles […] Wenn er so besorgt um das Ansehen des Radsports ist, wäre es wohl besser gewesen, seine Bedenken direkt mir gegenüber oder zumindest über die richtigen Kanäle zu äußern und nicht in den Medien.“ Zudem stellte er klar: „Ich fahre Rennen, weil die Regeln besagen, dass ich es darf und jeder andere Fahrer in meiner Position ist zuvor Rennen gefahren.“

über den Autor

Michael Faiß

Michael Faiß hat in München Englisch und Geschichte studiert. Nach einem einjährigen Aufenthalt in England arbeitete er als Übersetzer unter anderem für das Magazin Procycling und das Degen Mediahouse. Außerdem ist er seit der Kindheit passionierter Radfahrer und –schrauber und fühlt sich vor allem abseits der asphaltierten Wege zuhause.

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