Ruta del Sol #2: Poels siegt am Alto de las Allanadas, Froome Siebter

Ruta del Sol #2: Poels siegt am Alto de las Allanadas, Froome Siebter

Radsport: Die Bergankunft am Alto de las Allanadas geht an das Team Sky, nicht aber an Chris Froome. Sein Teamkollege Wout Poels erwies sich bei der heutigen Etappe der Ruta del Sol als der stärkste Profi. Im Schlussanstieg entwickelte sich ein spannendes Rennen um den Tagessieg und die Gesamtwertung.

Poels Ruta del Sol 2018 Profil 2. Etappe

9 Ausreißer flüchten zum Alto de las Allanadas

Der Franzose Thomas Boudat (Direct Energie) hat gestern die erste Etappe der Ruta del Sol gewonnen. Heute war das Profil für ihn jedoch nicht geeignet. Denn von Otura zum Alto de las Allanadas waren nicht nur 140,0 Kilometer zurückzulegen, sondern auch fünf Bergwertungen zu erklimmen. Den Abschluss krönte der Kategorie-1-Berg Alto de las Allanadas, der 5,2 Kilometer lang und im Durchschnitt 8,9 Prozent steil ist. Dort gewann im Jahr 2015 Chris Froome vor Alberto Contador. Damit legte er den Grundstein für seinen damaligen Gesamtsieg. Auch heute durfte man gespannt sein, was der Brite unter der Last der Dopingvorwürfe zu leisten im Stande war. Zunächst jedoch standen wie gewohnt die Ausreißer im Mittelpunkt. Gleich neun an der Zahl suchten ihr Heil in der Offensive. Mit dabei: Alexis Gougeard (AG2R La Mondiale), Diego Rubio (Burgos BH) und Pascal Eenkhoorn (LottoNL-Jumbo). Diese drei hielten sich bis kurz vor dem Schlussanstiegs vorn.

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Wellens angriffslustig, Froome lässt reißen

Direkt zu Beginn des Alto de las Allanadas ließ Rubio seinen letzten Begleiter Gougeard stehen. Doch sein Vorsprung auf das Peloton betrug nur noch knapp mehr als eine Minute. Dort sorgten vor allem Movistar und Astana für ein hohes Tempo. Jakob Fuglsang (Astana) war der erste Profi, der eine Attacke setzte. Anschließend stellten Mikel Landa (Movistar) und Tim Wellens (Lotto Soudal) den Kontakt zu ihm her. Dahinter führte das Team Sky die Gruppe an, während Rubio ganz vorn im 19 Prozent steilen Abschnitt fast zum Stehen kam und schließlich geschluckt wurde. 1,5 Kilometer vor dem Ziel forcierte Wellens erneut das Tempo und fuhr aus dem nur noch rund 15 Mann starken Peloton heraus. Dort befand sich zunächst mit Wout Poels nur ein Sky-Fahrer, doch auch Chris Froome konnte den Kontakt wieder herstellen.

Poels sprintet bergan zum Sieg und ins Leadertrikot

Auf dem letzten Kilometer sorgte Wout Poels zunächst dafür, dass sein Teamkollege Chris Froome den Kontakt endgültig verlor. Der Niederländer setzte eine beeindruckende Attacke und distanzierte damit gleich mehrere Fahrer. Außerdem gelang es ihm damit, den enteilten Tim Wellens doch noch zurückzuholen. Kaum geschehen, griff Poels erneut an. Diesmal sprintete der 30-Jährige förmlich den Berg hinauf, so dass sein Hinterrad für niemanden mehr zu halten war. Poels kann sich damit nicht nur über den Tagessieg freuen, sondern auch über die aktuelle Führung in der Gesamtwertung. Zwei Sekunden nach ihm über die Linie fuhr Altmeister Luis Leon Sanchez (Astana) vor Tim Wellens, Mikel Landa, Jakob Fuglsang und 5towatch-Kandidat Marc Soler. Als Siebter kam Chris Froome ins Ziel.

über den Autor

Michael Behringer

Radsport - Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael. Im Jahr 1996 hat Michael seine erste Tour de France geschaut. Seitdem verfolgt er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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