Cyprus Sunshine Cup 2018: Van der Breggen und Forster feiern Gesamtsieg beim Afxentia Etappenrennen

Cyprus Sunshine Cup 2018: Van der Breggen und Forster feiern Gesamtsieg beim Afxentia Etappenrennen

MTB Radsport: Hochklassiger MTB Rennsport und viele Weltklasse-Fahrer prägten die 22. Auflage des Afxentia Etappenrennens auf Zypern. Die zum Cyprus Sunshine Cup gehörende viertägige Veranstaltung ging am gestrigen Tage mit den Gesamtsiegern Anna van der Breggen und Lars Forster zu Ende. Vier ereignisreiche Tage, die es wahrlich in sich hatten!

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Gesamtsieger des Afxentia Etappenrennens: Forster und Van der Breggen

Etappe 1: Lefkara-Skarinou (Prolog)

Einen Auftakt nach Maß feierten die Schweizer beim 14,5 Kilometer langen Prolog von Lefkara nach Skarinou. Das Zeitfahr-Format mit großem Downhill-Anteil kam besonders den fahrtechnisch starken Fahrern entgegen. Bei den Damen konnte Linda Indergand (Focus XC) aus der Schweiz die Straßen-Olympiasiegerin Anna van der Breggen (Niederlande / Boels Dolmans) und die Vorjahressiegerin Githa Michiels (Belgien / Versluys MTB Team) auf die Plätze zwei und drei verweisen. Als beste Deutsche belegte Adelheid Morath beim Prolog den 13. Rang.

Linda Indergand

Die Schweizer Herren begeisterten mit einem furiosen Auftakt. In die Top 5 fuhren direkt drei Eidgenossen. Der Schweizer Thomas Litscher (jb Brunex Felt Factory Team) holte sich den Sieg, Zweiter wurde sein Landsmann und spätere Gesamtsieger Lars Forster (BMC Mountain Bike Racing Team). Komplettiert wurde das Podium durch den Tschechen Jaroslav Kulhavy (Specialized Racing XC). Martin Frey vom Team Bulls kam auf Platz 19, Georg Egger (Lexware Mountainbike Team) auf Rang 21.

Thomas Litscher

Etappe 2: Lefkara-Lefkara

Auf der zweiten Etappe über 52,2 Kilometer mit 2154 Höhenmetern waren die Kletterkünstler gefragt. Die Straßen-Olympiasiegerin Anna van der Breggen überzeugte auch an diesem Tag mit einer beeindruckenden Leistung und holte sich durch den Sieg das Leader-Jersey. Auf den weiteren Plätzen folgten Sina Frei (Schweiz / Ghost Factory Racing) und Erin Huck (USA / Construction Zone Racing). Linda Indergand, die Siegerin des Prologs, musste bereits am ersten Berg abreißen lassen und belegte am Ende lediglich Platz 22. Adelheid Morath konnte sich mit dem neunten Rang gegenüber dem Prolog verbessern.

Anna van der Breggen

Auch bei den Herren hat das Leader-Jersey den Besitzer gewechselt. Specialized Fahrer Howard Grotts aus den USA holte sich mit einem Vorsprung von knapp über 12 Sekunden den Sieg vor Lars Forster, der das Leader-Jersey übernahm. Dritter wurde der Däne Sebastian Fini Carstensen (CST Sandd American Eagle MTB Racing Team). Einen sehr guten siebten Platz belegte Benjamin Sonntag vom Team CLIF Bar. Zweitbester Deutscher auf der 2. Etappe des Afxentia Etappenrennens war Georg Egger mit Platz 25.

Howard Grotts

Etappe 3: Lythrodontas-Lythrodontas

Am dritten Tag standen 66,2 Kilometer und 1993 Höhenmeter auf dem Programm. Die bislang vom Pannenpech verfolgte Dänin Annika Langvad (Specialized Racing XC) konnte endlich auftrumpfen und ihren ersten Sieg beim Afxentia Etappenrennen 2018 vor Anna van der Breggen und Erin Huck einfahren. Die Marathon-Weltmeisterin dominierte die Etappe und siegte mit einem Vorsprung von beachtlichen fünf Minuten. Gesamtführende blieb allerdings weiterhin Anna van der Breggen. Adelheid Morath musste sich als beste Deutsche mit dem zwölften Platz begnügen.

Annika Langvad

Bei den Herren konnte das Leader-Trikot ebenfalls verteidigt werden. Entschieden wurde die dritte Etappe im Sprint. Jaroslav Kulhavy konnte sich vor Lars Forster und Howard Grotts behaupten. Die Gesamtführung behauptete weiterhin Lars Forster, die beiden Specialized Fahrer Grotts und Kulhavy lagen lediglich durch zwei Sekunden getrennt auf den beiden weiteren Plätzen. Georg Egger konnte die dritte Etappe mit einem zwölften Platz beenden, Benjamin Sonntag fuhr auf Rang 16 liegend über die Ziellinie.

Jaroslav Kulhavy

Etappe 4: Mantra tou Kampiou

Das Cross-Country Rennen in Mantra tou Kampiou im Macheras Gebirge bildete die finale Etappe des Afxentia Etappenrennens 2018. Mit einer unglaublichen Power demonstrierte Annika Langvad einmal mehr ihre Stärke. Unaufhaltsam fuhr die Dänin ihren zweiten Sieg ein – und das mit einem Vorsprung von 2:57.639 Minuten vor Erin Huck. Die Niederländerin Anne Tauber (CST Sandd American Eagle MTB Racing Team) wurde Dritte gefolgt von der in der Startrunde gestürzten Anna van der Breggen.

Annika Langvad

Clever gestaltete Lars Forster die letzte Etappe. Mit Wissen um seinen Vorsprung in der Gesamtwertung überließ der Schweizer die Führungsarbeit den anderen Fahrern. Am Ende sollte Lars Forster der vierte Platz reichen, um seine Gesamtührung zu behaupten. Gewonnen hat die finale XCO Etappe der US-Amerikaner Howard Grotts vor dem Franzosen Carod Titouan (BMC Mountain Bike Racing Team) und Sebastian Fini Carstensen aus Dänemark.

Howard Grotts

Afxentia Etappenrennen: Gesamtwertung TOP5

Damen

  1. Anna van der Breggen – Netherlands – Boels Dolmans
  2. Annika Langvad – Denmark – Specialized Racing XC
  3. Erin Huck – United StatesConstruction Zone Racing
  4. Sina Frei – Switzerland – GHOST Factory Racing
  5. Githa Michiels – Belgium – Versluys MTB Team

Herren

  1. Lars Forster – Switzerland – BMC Mountain Bike Racing Team
  2. Howard Grotts – United States – Specialized Racing
  3. Sebastian Fini Carstensen – Denmark – CST Sandd American Eagle MTB Racing Team
  4. David Nordemann – Netherlands – CST Sandd American Eagle MTB Racing Team
  5. Jaroslav Kulhavy – Czech Republic – Specialized Racing XC

Die vier Etappen des Afxentia 2018 im Überblick

  1. EZF Lefkara-Skarinou 14,5 Kilometer (minus 600 Höhenmeter)
  2. Point-to-Point Lefkara-Lefkara 52,2 Kilometer (2154 Hm)
  3. Point-to-Point Lythrodontas-Lythrodontas 66,2 Kilometer (1993 Hm)
  4. XCO Macheras

Cyprus Sunshine Cup 2018: Der nächste Termin

  • 3. März Amathous (C1)

über den Autor

Andreas Waldera

Andreas Waldera ist bereits seit vielen Jahren als Online-Redakteur und Testfahrer tätig. Mit seinen im BMX und Downhill verankerten Wurzeln kann es für ihn beim Biken nicht ruppig genug sein. Für seine Leidenschaft Fahrradfahren ist der gebürtige Niederrheiner in die schöne Eifel gezogen.

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