SIX DAY BERLIN: Stroetinga/Havik führen – Ludwig stärkste Legende

SIX DAY BERLIN: Stroetinga/Havik führen – Ludwig stärkste Legende

Bahnradsport: Die SIX DAY BERLIN sind eröffnet. Die Profis drehen beim am häufigsten ausgetragenen Sechstagerennen der Welt wieder ihre Runden. Am Donnerstagabend haben die 107. Berliner Sixdays begonnen. Im Velodrom an der Landsberger Allee messen sich bis Dienstag die schnellsten Sprinter und die besten Duos in der SIX DAY SERIES. Zum Auftakt ebenfalls bewundern konnten die Fans ein Rennen der Legenden.

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SIX DAY BERLIN 2018 startet mit 7.900 Zuschauern

Nach dem spannenden Sechstagerennen in Bremen, erwartet die Fans des Bahnradsports der nächste Kracher nun in Berlin. Bei den ältesten Sixdays der Welt messen ich im Berliner Velodrom an der Landsberger Allee die derzeit stärksten Profis. Um 19:25 erfolgte am Donnerstagabend vor 7.900 Zuschauern pünktlich der Startschuss durch Andreas Geisel, Senator für Inneres und Sport. Mit viel Spannung erwartet wurde auch der etwas später erfolgte Anschuss der Berliner Sport-Legenden Sven Felski und Torsten Mattuschka. Danach nämlich warfen sich die Rad-Legenden auf ihre Räder und drehten ihre Kreise. Olaf Ludwig erwies sich als noch immer äußerst ausdauernd und sprintstark. Er gewann die „COSY-WASCH Nacht der Legenden“ vor Jens Veggerby und Jens Voigt.

Valts Miltovics:
„Die Stimmung und die Atmosphäre im Velodrom sind einzigartig. Wir haben tollen Sport gesehen. Das verspricht eine Menge Spannung für die kommenden Tage“

Die ersten vier innerhalb von fünf Punkten

Das Hauptaugenmerk lag aber natürlich auf der Gesamtwertung der noch aktiven Profis. Neben dem deutschen Duo Roger Kluge und Theo Reinhardt stehen auch die niederländischen Vorjahressieger Wim Stroetinga und Yoeri Havik am Start, ebenso wie die Top-Favoriten aus Belgien, Moreno De Pauw und Kenny De Ketele. Die zuletzt genannten Profis erwischten allerdings keine gute Anfangsphase der SIX DAY BERLIN. Mit elf Punkten Rückstand liegen sie nach Tag #1 nur auf Rang #5. Deutlich besser starte das deutsche Duo Kluge/Reinhardt. Die erste Jagd ging direkt an sie. In Der Gesamtwertung liegen sie mit nur drei Zählern Rückstand auf Platz #3. Aktuell in Führung liegen die niederländischen Vorjahressieger Wim Stroetinga und Yoeri Havik, weil sie in der 45-minütigen Jagd die Nase vorn hatten. Das Schweizer Duo Nico Selenati und Tristan Marguet hat allerdings nur zwei Zähler Rückstand. Entschieden ist also – wie erwartet – nach dem ersten Tag der SIX DAY BERLIN noch nichts.

Wim Streotinga:
„Klar wollen wir wieder gewinnen, aber der Kampf ist erst am Dienstag zu Ende. Im Moment liegt das Feld sehr dicht zusammen. Alles ist möglich.“

Starkes Comeback von Stefan Bötticher

Für einen großen Jubel im Berliner Velodrom sorgte Stefan Bötticher. Nach einer langen Verletzungspause feierte der Sprinter gestern sein Comeback – und was für eines. Nach Siegen im 250 m Zeitfahren und dem Sprint-Finale liegt er mit 48 Punkten in Führung. Hinter ihm lauern punktgleich mit 40 Zählern Maximilian Levy und Pavel Kelemen. Eine Neuerung gab es bei den SIX DAY BERLIN ebenfalls zu sehen, denn erstmals starteten auch die Frauen am ersten Tag. Die Französin Laurie Berthon dominierte den Auftakt und liegt verdient in Führung. Die Italienerin Maria Giulia und die Deutsche Lisa Klein haben schon einen gehörigen Rückstand. Aber wir wissen: Noch ist längst nicht aller Tage Abend bei den SIX DAY BERLIN.

Stefan Bötticher:
„Ich bin positiv überrascht, wie gut es heute lief und bin sehr zuversichtlich, dass in den kommenden Tagen noch etwas mehr geht. Aber es wird eine harte Nummer. Wir werden mit den Lokalmatadoren Levy und Förstemann noch einige spannende Rennen sehen.“

über den Autor

Michael Behringer

Radsport - Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael. Im Jahr 1996 hat Michael seine erste Tour de France geschaut. Seitdem verfolgt er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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