Radsport: Fast hätte Gregor Mühlberger (Bora-hansgrohe) den ersten österreichischen Sieg der Saison 2018 eingefahren. Bei der Trofe Lloseta-Andratx fuhr Mühlberger auf Rang zwei. Schneller war nur Solist Toms Skujins (Trek-Segafredo), der für seine Mannschaft damit schon den zweiten Erfolg bei der Mallorca Challenge einfahren konnte.

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Drei Ausreißer bei der Trofeo Lloseta-Andratx

Heute stand die Trofeo Lloseta-Andratx auf dem Programm. Das Teilstück führte die Fahrer über 171,9 Kilometer über die Insel. Das wellige Profil sollte den Puncheurn entgegen kommen und weniger den Sprintern, weshalb viele Teams ihre schnellsten Männer auch gar nicht aufgestellt haben. Mit Elie Gesbert (Fortuneo-Samsic), Daniel Turek (Israel Cycling Academy) and Preben Van Hecke (Sport Vlaanderen-Baloise) schlichen sich drei Mann davon. Lange Zeit bestimmten sie das Renngeschehen, ehe sie vom gnadenlos jagenden Hauptfeld wieder eingesammelt wurden. Doch auch danach sollte sich das Rennen nicht beruhigen – im Gegenteil.

Skujns nutzt das Zögern der Favoriten aus

Kaum wurden die drei Flüchtigen gestellt, kam es zu zahlreichen Attacken. Das Peloton bestand zu diesem Zeitpunkt nur noch aus rund zehn Mann. Kurzzeitig löste sich der Österreicher Michael Gogl (Trek-Segafredo), doch auch ihn holten sie zurück. Dann kam es zum entscheidenden Angriff seines Teamkollegen Toms Skujins (Trek-Segafredo). Nicht ernst genommen von den vielen namhaften Profis, konnte er schnell eine große Lücke herausfahren. Einige Fahrer machten sich auf seine Verfolgung, doch es war zu spät. Die Favoriten haben sich zu lange angesehen und Skujins hat die Chance genutzt. Auf den letzten Metern hatte er sogar noch Zeit, das Trikot zu richten und ausgedehnt zu jubeln. Nachdem John Degenkolb das erste Rennen der Mallorca Challenge gewinnen konnte, feiert das Team Trek-Segafredo schon seinen zweiten Sieg. Auf Rang zwei landete mit 25 Sekunden Rückstand der Österreicher Gregor Mühlberger (Bora-hansgrohe) vor Elmar Reinders (Roompot-Nederlandse Loterij). Alejandro Valverde (Movistar) wurde Vierter.

über den Autor

Michael Behringer

Radsport - Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael. Im Jahr 1996 hat Michael seine erste Tour de France geschaut. Seitdem verfolgt er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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