CX-Weltcup in Namur: Van Aert dominiert – Richards überrascht

CX-Weltcup in Namur: Van Aert dominiert – Richards überrascht

Radcross: In Namur gewann Wout Van Aert heute sein zweites Weltcup-Rennen in Folge. Da der Führende Mathieu Van der Poel lediglich Dritter wurde, macht Van Aert damit das Rennen wieder spannend. Bei den Damen kam es hingegen zu einer echten Überraschung. Nicht die Dominatorin Sanne Cant gewann, sondern die erst 20-jährige Evie Richards. Loris Rouiller aus der Schweiz siegte bei den Junioren.

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Van der Poel erwischt schlechten Tag

Wout Van Aert (Crelan-Charles) scheint das Blatt im Jahr 2017 langsam zu wenden. Nachdem Mathieu Van der Poel die ersten vier Weltcup-Rennen in Iowa City, Waterloo, Koksijde und Bogense für sich entscheiden konnte, schlägt der amtierende Weltmeister nun zurück. Zuletzt beendete er in Zeven die Siegesserie seines größten Konkurrenten. Jetzt will er scheinbar selbst eine solche starten. Denn auch beim Weltcup in Namur stand er heute am Ende als Sieger auf dem Podium ganz oben. Auf dem schweren Kurs konnte er sich auf Grund von Startschwierigkeiten und eines Sturzes seines Kontrahenten sehr früh absetzen. Als Solist zog er sein Vorhaben knallhart bis zum Ende durch. Mathieu van der Poel hatte heute sichtlich Mühe. Der Niederländer kämpfte sich aber immerhin noch auf Rang drei nach vorn. Für einen belgischen Doppelsieg sorgte Toon Aert (Telenet Fidea Lions). Mit 64 Sekunden Verspätung fuhr er auf Rang zwei im Ziel ein.

Erster Cross-Weltcup-Sieg für Evie Richards

Anders als bei den Herren kam es bei den Damen der Zunft zu einer faustdicken Überraschung. Die Seriensiegerin Sanne Cant (Beobank-Corendon) war auf dem schweren Kurs rund um die Zitadelle völlig chancenlos. Nach einem misslungenen Start flog sie schon zu Beginn weit zurück. Am Ende reichte es durch ihre beherzte Aufholjagd immerhin noch für Rang zwölf. Das breiteste Grinsen im Ziel hatte definitiv die junge Evie Richards (Trek) im Gesicht. Die erst 20-jährige Britin feierte ihren ersten Sieg im Weltcup und damit auch den größten Erfolg ihrer noch jungen Karriere. Ihr riesiges Talent deutete sie bereits im vergangenen Jahr an, als sie in der Klasse U23 Weltmeisterin wurde. Ihre Landsfrau Nikki Brammeier (Boels-Dolmans) erreichte 15 Sekunden nach ihr das Ziel. Die Italienische Meisterin Eva Lechner (Clif Pro Team) lag weitere neun Sekunden zurück. Die Schweizerin Jolanda Nef (Kross) wurde starke Achte. Direkt noch besser machte es ihr Landsmann Loris Rouiller bei den Junioren. Der Schweizer gewann vor dem Niederländer Ryan Kamp und dem Briten Ben Tulett. In der Klasse U23 triumphierte der Brite Thomas Pidcock vor dem Belgier Eli Iserbyt und dem Franzosen Lucas Dubau.

über den Autor

Michael Behringer

Radsport - Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael. Im Jahr 1996 hat Michael seine erste Tour de France geschaut. Seitdem verfolgt er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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