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Radsport: Vuelta a España Etappe #18: Armée mit Solosieg – Froome schlägt zurück

7. September 2017 by Michael Behringer

Armée Sander Vuelta

Radsport: Sander Armée (Lotto Soudal) hat gerade eben die 18. Etappe der Vuelta a España gewonnen. Er löste sich kurz vor dem Schlussanstieg zusammen mit Alexey Lutsenko (Astana) aus einer 20 Mann starken Ausreißergruppe. Erst rund zehn Minuten später kamen die ersten Favoriten ins Ziel. Mit dabei: Chris Froome (Sky)! Der Brite präsentierte sich deutlich besser als gestern und nahm Vincenzo Nibali (Bahrain-Merida) wieder etwas Zeit ab.

Armée setzt sich gegen Lutsenko durch

Auf dem Weg von Suances nach Santo Toribio de Liébana galt es heute 169 Kilometer zurückzulegen. Auf Grund des welligen Profils, aber nicht allzu schweren Anstiegen, war das Durchkommen einer Fluchtgruppe nicht unwahrscheinlich. Diese Vermutung bestätigte sich schnell. 20 Mann lösten sich, von denen sich kurz vor dem Schlussanstieg Alexey Lutsenko (Astana) und Sander Armée (Lotto Soudal) absetzen konnten. Am letzten Berg lieferten sich beide ein Duell um den Tagessieg, weil sie den dahinter immer näher kommenden Giovanni Visconti (Bahrain-Merida) erfolgreich auf Abstand hielten. Letztlich erwies sich der Belgier Armée als der stärkere von beiden. Damit gewann er seine erste Etappe bei einer Grand Tour und setzt den positiven Lauf von Lotto Soudal bei der Vuelta a España fort.

Ein Angriff im richtigen Moment bringt @SanderArmee den Etappensieg. 🏁🚴…🚴🔻 #LV2017 pic.twitter.com/mowqcJewqd



— Tour de France – DE (@letour_de) 7. September 2017

Froome antwortet Nibali

Rund zehn Minuten hinter der Ausreißergruppe ging es im Feld der Favoriten um die Gesamtwertung. Nach dem gestrigen Tage rechneten viele Experten mit einer spannender werdenden Vuelta a España. Doch Chris Froome (Sky) tat ihnen den gefallen nicht. Sein Team sammelte zunächst Ilnur Zakarin (Katusha-Alpecin) wieder ein, nachdem dieser mit seiner halben Mannschaft ausreißen wollte. Fabio Aru (Astana) hingegen ließ man gewähren. Seinen Vorsprung von zwischenzeitlich fast zwei Minuten konnte er aber nicht über die Linie retten. Am Ende nahm der Italiener Froome immerhin 12 Sekunden ab. Erneut offensiv präsentierte sich Alberto Contador (Trek-Segafredo). Doch heute hatte Froome alles im Griff. Im Gegensatz zu Vincenzo Nibali (Bahrain-Merida). Während der Italiener gestern noch über 40 Sekunden gutmachen konnte, verlor er heute 21 Sekunden. Im Gesamtklassement rücken die Fahrer damit im Kampf um Platz zwei und drei wieder enger zusammen. Die Aufholjagd auf Chris Froome scheint indess vorerst gestoppt zu sein.



.@chrisfroome mit einer kleinen Revanche für gestern. Nur @albertocontador und @rusty_woods können folgen. #LV2017 pic.twitter.com/fQ7GlWls8H

— Tour de France – DE (@letour_de) 7. September 2017



Vuelta a España Etappe #18 Tageswertung

PlatzFahrerLandTeamZeit
1.Sander ArméeBelgienLotto Soudal4:09:39
2.Alexey LutsenkoKasachstanAstana+0:31
3.Giovanni ViscontiItalienBahrain-Merida+0:46
-----
20.Fabio AruItalienAstana+9:56
21.Alberto ContadorSpanienTrek-Segafredo+10:08
23.Chris FroomeGroßbritannienSkyst
24.Wilco KeldermanNiederlandeSunweb+10:12
25.Ilnur ZakarinRusslandKatusha-Alpecinst
28.Vincenzo NibaliItalienBahrain-Merida+10:29

Vuelta a España Etappe #18 Gesamtwertung

PlatzFahrerLandTeamZeit
1.Chris FroomeGroßbritannienSky72:03:50
2.Vincenzo NibaliItalienBahrain-Merida+1:37
3.Wilco KeldermanNiederlandeSunweb+2:17
4.Ilnur ZakarinRusslandKatusha-Alpecin+2:29
5.Alberto ContadorSpanienTrek-Segafredo+3:34
6.Miguel Angel LopezKolumbienAstana+5:16
7.Michael WoodsKanadaCannondale-Drapac+6:33
8.Fabio AruItalienAstanast
9.Wout PoelsNiederlandeSky+6:47
10.Steven KruijswijkNiederlandeLottoNL-Jumbo+10:26
Stichworte:armeeContadorFroomelutsenkoNewsNibaliVueltaVuelta a Espana

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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