Team Corratec: Ein Team, ein Sieg beim legendären Ötztaler Radmarathon 2017

Team Corratec: Ein Team, ein Sieg beim legendären Ötztaler Radmarathon 2017

Beim legendären Ötztaler Radmarathon 2017 hat das erfolgreiche Jedermann Team Corratec um Vorjahressieger Bernd Hornetz souverän die Teamwertung gewinnen können. Mit Michael  Markolf schrammte dabei ein Athlet des Teams nur knapp am Podium vorbei. Außerdem gab es dieses Jahr neben dem Jedermannklassiker bereits zwei Tage zuvor ein Profirennen auf identischer Strecke was einen interessanten Vergleich der Zeiten zulässt.

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Nach der erfolgreichen ersten Saisonhälfte und einem Trainingsblock mit den erklären Highlight Ötztaler Radmarathon durfte sich das Team Corratec erneut über erste tolle Ergebniss  freuen wie: Tannheimer Radmarathon mit Platz 2 und 6, Mega-Radevent Rad am Ring mit Platz 2, 4, 6 und Sieg in der Teamwertung und Radmarathon Highlander mit Plat  z 2 und 8. Mit dem Gefühl einer guten Performance einerseits und den letzten starken Resultaten anderseits lief das Tapering zum Ötztaler so, dass sich alle im Team Corratec auf das Highlight Ötztalerradmarathon zuversichtlich freuen durften.

Team Corratec

27.08.2017, Sölden / AUT – 06:45 Uhr: Start zum 37. Ötztaler Radmarathon mit 4462 Herren und 303 Damen in 2422 gemeldeten Teams für Teamwertung nach Veranstalter-Motto „Ich hatte einen Traum“: Gut vorbereitet und locker motiviert versuchte das Team Corratec wie immer sein Bestes zu geben. Voller Zuversicht und entschlossen „stürzten“ sich die 6 Team Fahrer – mit starken Beinen und kühlem Kopf – auf die Strecke des wohl härtesten Radmarathons mit 238 km, 5500 Hm und 4 Pässen. (Kühtai, Brenner, Jaufenpass und Timmelsjoch) Die 6 Team Corratec Starter waren vom Start bis zum Jaufenpass kompakt zusammen mit in der Spitze. Somit war schon ein top Einstiegs ins Rennen geschafft – stark! Als die Spitzenreiter den Jaufenpass hinter sich hatten, waren rund 30 Mann innerhalb von einer Minute vorne. Voll mit dabei, die 3  Corratec Racer Michael Markolf, Stefan Oettl und Bart Bury. Der Titelverteidiger 2016  Bernd Hornetz ging etwa zwei Minuten nach den Ersten in die schwierige Abfahrt nach St. Leonhard im Passeiertal.


Bei 15 Kilometer des 29 km langen Anstiegs zur Passhöhe Timmelsjoch fuhr eine 5-er Gruppe an der Spitze mit unserem Michael Markolf vom Team Corratec. Knapp dahinter fuhren Stefan Oettl und Bart Bury ihren Rhythmus, meist mit Sichtkontakt zur Spitze. Bernd Hornetz holte jetzt kräftig auf und hat sich unter die ersten zehn vorgearbeitet Dabei hatte Hornetz beim Anstieg Timmelsjoch über anstrengende 29 km eine der schnellsten Zeiten Overall gefahren. Jetzt sah es aber schon so aus, dass in der 5-er Gruppe wohl um den Sieg gefahren werden sollte.
Spätestens jetzt war dann auch auf den letzten verbliebenen 28 km mit noch kurzen Gegenanstiegen in der Abfahrt bis Sölden der Fight um die Plätze eröffnet.

Sölden im Ziel bei km 238 – 13:48 h: Stefano Cecchini hat es geschafft. Unter riesigem Jubel fuhr der bekannte Italiener die Freizeit Arena in Sölden ein und ließ sich als Sieger des Ötztaler Radmarathon 2017 feiern. Ein starker Platz vier ging an Michael Markolf hinter Stefano Cecchini (ITA), Enrico Zen (ITA) und dem ersten Deutschen Robert Petzold aus Leipzig.

Die vier bärenstarken Team Corratec Fahrer Stefan Oettl (Platz 6) Bernd Hornetz (Platz 11) und Bart Bury (Platz 16) fuhren unter den ersten 16 bei ständig riesigem Jubel ins Ziel ein. Damit war der Grundstein für einen möglichen Sieg in der Teamwertung gelegt. Wolfgang Hofmann und Martin Reisner machten dann mit top Zeiten den heiß umkämpften Sieg in der Teamwertung perfekt, mit über einer Stunde Vorsprung auf Platz 2! Die 6 Team Corratec Fahrer und der  Staff – der u.a. 6 Verpflegungsstation über die Strecke verteilt organisierte – waren rundum zufrieden müde und genossen dieses großartige erlebte gemeinsame Ding im und mit dem Team bis spät in die Nacht.

Und es gab auf fast gleicher Strecke am Ötztaler Wochenende auch mal einen spannenden Vergleich Profi vs. Jedermann Marathonfahrer auf der berüchtigten Radmarathonstrecke.

Am Freitag den 25.08.2017 starten erstmals  auch 158 Profi aus 24 Mannschaften – darunter vier UCI WorldTour-Teams beim Pro Ötztaler 5500 auf der Ötztaler Radmarathonstrecke und 51 erreichten klassiert das Ziel. Beim Jedermannrennen am Sonntag den 27.08.2017 starteten 4462 Herrn und 303 Damen, über 4000 wurden klassiert gewertet.

 

Hier auch ein Vergleich der 4 besten Team Corratec Fahrer mit dem Sieger Roman Kreuziger (World-Tour-Team OricaScott) beim UCI Rennen Pro Ötztaler 5500. Die Profistrecke mit 217 km und 5500 hm (Start: 12:30 Uhr) war dabei allerdings ca 20 km kürzer.
Sieger: Roman Kreuztiger (Orica-Scott) in 6:37:34 h, Durchschnitt 32.81km/h
Die Jedermannstrecke: 238 km und 5500 hm Start:06:45 Uhr)
Bester Team Corratec Fahrer Michael Markolf Platz 4 in 7:06.20 h, Durchschnitt 33,89 km/h
Stefan Oettl Platz 6 in 7:06.27 h, Durchschnitt 33,49 km/h
Bernd Hornetz Platz 11 in 7:07.07 h, Durchschnitt 33,43 km/h
Bart Bury Platz 16 in 7:11.34 h, Durchschnitt 33,09 km/h
Wer war / ist schneller? Auf alle Fälle zeigt dieser Vergleich, dass das Team corratec bei seinen Rennen und Erfolgen über alle die Jahre auch auf einem höchst anspruchsvollem Niveau unterwegs war, ist und weiter sein wird.

 

Am 10.09.2017 startet das Team Corratec zu seinem letzten Teameinsatz 2017, dem Alpencup Radmarathon Eddy Merckx Classic in Fuschl / AUT.

über den Autor

Florian Nowak

Florian Nowak ist Radprofi auf EuropeTour Ebene und war schon bei vielen internationalen Rennen am Start. Bei der deutschen Meisterschaft 2017 war er bester nicht WorldTour Profi auf Platz 7 und konnte sich somit für die Tour de L'Avenir und die Weltmeisterschaften empfehlen. Er fühlt sich aber nicht nur auf dem Rennrad wohl, immer wieder zieht es ihn auch ins Gelände. Neben dem Sport arbeitet er an seinem zweiten Standbein und hat sein BWL Studium an der LMU München abgeschlossen.

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