Test: Pearl Izumi MTB WRX Regenjacke – Lohnt eine Hightech-Jacke im harten Bikeralltag?
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Test: Pearl Izumi MTB WRX Regenjacke – Lohnt eine Hightech-Jacke im harten Bikeralltag?

Test: Eine gute Regenjacke darf in keinem Bikerhaushalt fehlen. Doch greift man zur günstigen Plastiktüte vom Discounter oder nimmt etwas mehr Geld in die Hand und vertraut auf Markenqualität? Mit der Pearl Izumi MTB WRX Regenjacke haben wir einen hochwertigen Vertreter unter die Lupe genommen.

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Es gibt kein schlechtes Wetter … den Spruch kennt wohl jeder und so spare ich mir den Rest. Für mich gibt es jedenfalls kaum etwas Spaßigeres als auf durchgeweichten Trails, in strömendem Regen, der Natur zu trotzen, während der Rest der Kollegen daheim auf der Couch den Kaffee genießt. Damit das Ganze nicht zur Quälerei wird, sollten jedoch die Rahmenbedingungen passen. Bisher hatte ich immer günstige Regenjacken aus dem Discounter und war deshalb umso neugieriger, ob mir eine hochwertige Regenjacke noch mehr Freude an der Schlammschlacht bringt.

Versiegelter Reißverschluss und stretchiges Material. Der erste Eindruck stimmt!

Die Pearl Izumi MTB WRX Jacket verspricht Widerstandsfähigkeit sowie Schutz vor Wind und Regen bei leichtem Gewicht. Die Jacke ist in allen vier erhältlichen Designs optisch sehr schlicht und stylish. Der Schnitt ist optimal gewählt. An der Hüfte und den Ärmeln eher enganliegend und im Ellbogenbereich sowie Rückenbereich etwas lockerer, um Platz für die Protektoren zu schaffen. Die Kapuze ist weit genug um sie auch über dem Helm tragen zu können, eine Öffnung auf der Rückseite verhindert dass sich die Kapuze bei der Fahrt aufbläht.

Unter den Achseln gibt es ebenfalls Belüftungsöffnungen, die für etwas Frischluft sorgen sollen. Die Öffnungen wurden durch eine Überlappung des Materials hergestellt. Verschlossen werden können diese Belüftungen nicht, was bei extremer Nässe dazu führen kann, dass hier etwas Wasser in die Jacke eindringt. Alles in allem macht die Jacke bei der ersten Anprobe einen guten Eindruck.

Pearl Izumi WRX Jacket
Große Belüftungsöffnungen unter den Armen

Pearl Izumi MTB WRX Jacket: Regenschutz super, Atmungsaktivität durchschnittlich

Nachdem ich die Jacke zu Beginn der Saison schon des Öfteren als leichte Überjacke verwendet habe, stand dann auch bald der erste Härtetest bevor. Wie es kommen musste natürlich im Urlaub, wo ich mich doch eigentlich auf Sonne und Meer gefreut hatte. Die Atmungsaktivität der Jacke ist wohl eher durchschnittlich, wodurch man beim Pedalieren relativ schnell ins Schwitzen gerät. Wenn es dann anschließend zügig bergab geht und man sich Regen und Wind stellen muss, macht die Jacke aber eine gute Figur. Die WRX Jacket ist sehr bequem und macht jede Bewegung auf dem Bike mühelos mit.

Pearl Izumi MTB WRX Jacket
Erster Sturz und schon ein Riss – Pech oder zu dünnes Material?

In Sachen Wind und Wasserschutz konnte ich die Jacke nicht an ihre Grenzen bringen. Bei der Widerstandsfähigkeit leider schon. Bei einem Sturz ist die Jacke ein kleines Stück aufgerissen, was bei dem Preis natürlich ärgerlich ist. Womöglich wäre der Sturz aber auch bei einer anderen Jacke nicht anders ausgegangen. Positiv ist, dass sich der Riss seither nicht ausgebreitet hat. Für mich ebenfalls ein kleines Manko ist die fehlende Tasche. Wenigstens eine kleine Innentasche hätte man hier der Jacke spendieren können.

Pearl Izumi WRX Jacket

Fazit: Pearl Izumi MTB WRX Jacket

Pro

Gute Passform
Zuverlässiger Witterungsschutz
Große Kapuze

Contra

Keine Taschen
Mäßige Widerstandsfähigkeit

Fakten

Produktjahr
2017
Preis
179,90€
Web
Die Pearl Izumi MTB WRX Jacket macht einiges her und man braucht sich auch bei schlechtem Wetter nicht verstecken. Die Atmungsaktivität ist durchschnittlich, der Schutz vor Wind und Regen gut. Eine kleine Tasche wäre jedoch wünschenswert. Die Widerstandsfähigkeit konnte nicht überzeugen, wobei hier eventuell aber auch andere Produkte an ihre Grenzen gestoßen wären. Der Preis ist weder Schnäppchen noch Wucher und so muss man sich letztendlich wieder selbst entscheiden, ob man bei der Regenkleidung zum günstigen Plastiksack oder teurem High End Produkt greift.

über den Autor

Tom Rieger ist Hauptberuflich Bauingenieur und seit 2009 trefft ihr ihn an den Wochenenden zumeist in einem der deutschen oder österreichischen Bikeparks. Um sein Material zu testen fährt er am liebsten 24h DH Rennen am Semmering und konnte hier als Einzelstarter schon einige Pokale mit nach Hause nehmen.

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