Team Corratec Blog: Tour Extrem – erfolgreiche Tour Transalp 2017

Team Corratec Blog: Tour Extrem – erfolgreiche Tour Transalp 2017

Im Jahr 2003 erlebte das faszinierendste Jedermann Rennrad-Etappenrennen Europas seine Premiere. 2017 begeisterte die Tour Transalp bei der bereits 15. Auflage einmal mehr ambitionierte und leidenschaftliche Radsportler aus aller Welt auf‘s Neue. Diese erneut top vorbereitete und kompetent organisierte besondere sportliche Challenge war sicher wieder ein absolutes Highlight für jeden Hobbyrennradler, mit dabei auch das Team Corratec.

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Dem Team Corratec gelangen bislang bei 2 Teamstarts – 2013 und 2014 – zwei großartige Gesamtsiege und ein Sieg in der Kategorie Master. Der Anspruch in diesem gut vorbereiten Projekt: Best möglicher Support für die Veranstaltung und alle Teilnehmer(innen) einerseits und top sportliche Ergebnisse im Rennen anderseits. Diese neue spezielle spannende Herausforderung, der sich das gesamte corratec Team in dem Projekt motiviert gestellt hatte, wurde engagiert, leidenschaftlich und erfolgreich gestemmt. Jeder gab gemäß seiner Verantwortung alles, dass diese Erfolge als Official Main Sponsor und Rennteam verwirklicht werden konnten. Und die Tour Transalp 2017 entwickelte sich zur Tour Transalp Extrem – zu einer speziellen Herausforderung, für „Mensch und Maschine“.

Die 7 hammerharten Etappen mit 18 Pässen, mit legendären Anstiegen der „Ehrenkategorie“ wie Timmels- oder Stilfserjoch und die 2017 doch teils grenzwertigen Witterungsverhältnisse muss man erlebt haben und dies alles musste erst mal von jedem gemeistert werden. 7 Etappen mit „nur“ 2 Sonnentagen und 5 sehr frischen Regentagen, teils mit Wind, Nebel, Schnee oder Hagel zwischendurch gab es in der Tour Transalpgeschichte noch nie. Die „Königsetappe“ von Bormio über den Umbrail-, Ofen- und Berninapass, die Froca di Livigno nach Livigno musste in der Abfahrt vom Umbrial in die Schweiz wetterbedingt abgebrochen werden. Die folgende Etappe von Livigno nach Aprica mit dem legendären Giro di Italia Anstieg Mortirolo wurde vernünftiger Weise aufgrund des kritischen Wetters erst gar nicht gestartet. Die verbliebenen 5 Etappen mit immerhin noch 637 km, 13.376 Hm und 14 Pässen machten die Rundfahrt aber keineswegs „leichter“. Und am Samstag im sonnigen Ziel in Arco am Gardasee waren doch dann alle irgendwie gleichermaßen sehr zufrieden. Teilnehmer, Teams, Veranstalter, Sponsoren, Medien, einfach alle hatten 2017 etwas Besonderes geschafft. Alle waren mit ihrem Engagement, ihren Ergebnissen und Leistungen, mit sich und dem Abenteuer Tour Transalp zufrieden. Und dies zurecht!!

Und wie ging es dem Team Corratec und seinen 3 Zweier-Teams?

Es wurde 3 Teams in 3 verschiedenen Kategorien für’s Rennen genannt
Team corratec 1 – Kategorie Master: Bart Bury & Stefan Oettl
Team corratec 2 – Kategorie Herren: Michael Markolf & Martin Reisner
Team corratec 3 – Kategorie Grandmaster: Bernd Hornetz & Erwin Hickl
Die hohen sportlichen Ziele: Topplatzierungen in Overall-Wertung über alle Zweier Teams hinweg und Podiumplätze in den Kategorien und bei jeder Etappenankunft.

Die Fakten und Zahlen am Ende der Tour Transalp

3 mal Platz 1 und 7 mal Platz 2 in den Kategorien auf den verschiedenen Etappen

Platz 1 und grünes Leader-Trikot für das Team Corratec 3 mit Bernd Hornetz & Erwin Hickl
Platz 2 für das Team Corratec 1 mit Bart Bury & Stefan Oettl
Platz 3 für das Master Team Corratec und Platz 7 für das Grand Master Team Corratec.


Und wie erging es der starken Paarung Michael Markolf & Martin Reisner in ihrer Kategorie Herren, nachdem Beide ja bei der Sardinienrundfahrt im April mit Platz 3 und 8 mehr als überzeugen konnten? Nach engagiertem Start mit starken ersten Etappen bekam Michael Markolf Schmerzen im Knie, die in der 4. Etappe kein engagiertes Weiterfahren mehr zuließen. Nachdem dies Etappe abgebrochen wurde, hofften alle im Team nach dem wetterbedingten Ruhetag und vielen Behandlungen auf Besserung. Anfangs der 6.Etappe konnte Michael Markolf noch in der Spitze fahren, musste aber dann doch mit wieder stark auftretenden Schmerzen vernünftiger Weise aufgeben. Sein Teampartner Martin Reisner fuhr dann als „Edelhelfer“ weiter, für die 2 verbliebenen top platzierten corratec Teams mit Hornetz & Erwin Hickl sowie Bart Bury & Stefan Oettl.  Und Martin Reisner schaffte in der Sonderwertung Individual Finisher – Fahrer, die ihren Partner „verloren“ hatten und selbst weiter fahren konnten – den starken Platz 2 overall.

Und was leistete Corratec im Verbund mit dem Team Corratec als Official Main Sponsor?
Es konnte sicher ein guter und allseits anerkannten Beitrag zum Gelingen der Tour Transalp geleistet werden, für die Veranstaltung und die Teilnehmer(innen). Ob beim umfangreichen Materialservice (Reparaturen, Ersatzmaterial, corratec Ersatzräder oder Ersatzlaufräder….) vor und nach den Etappen bis spät in den Abend hinein von den beiden top engagierten corratec Mitarbeitern Hannes Noller und Rasmus Lang. Oder ob beim mobilen Streckenservice während der Etappen vom Team Corratec Staff mit 2 Fahrzeugen mit Zusatzverpflegung (Getränke, Energieriegel, Gels), Ersatzmaterial (corratec Ersatzrennern, Laufrädern, Ersatzmaterial oder auch machbare Reparaturen). Alles was machbar war, wurde gemacht, solange die Vorräte, die Kapazitäten und die Zeit reichten. Corratec & Team Corratec sagen gemeinsam herzlichen DANK, für das immer positive Feedback, wenn Corratec irgendwie was leisten und helfen konnte.


Ende gut, alles gut. Die Tour Transalp Extrem hat allen sehr viel abverlangt. Anstrengungen, Engagement und Aufwand sind gestemmt. Alle sind „gesund müde“ und zufrieden mit dem, was einzeln und gemeinsam geleistet werden konnte. Es war eine einmalige besondere Challenge für Mensch, Maschine und Material, Team und Teamspirit, für jeden, alle und alles. Jeder musste, konnte und durfte viel leisten, erleben, neu erfahren oder lernen. Nach der Tour ist vor der Tour: auf die Tour Transalp 2018 – als „Tour Transalp normal“.

WEB: team-corratec.de

über den Autor

Florian Nowak

Florian Nowak ist Radprofi auf EuropeTour Ebene und war schon bei vielen internationalen Rennen am Start. Bei der deutschen Meisterschaft 2017 war er bester nicht WorldTour Profi auf Platz 7 und konnte sich somit für die Tour de L'Avenir und die Weltmeisterschaften empfehlen. Er fühlt sich aber nicht nur auf dem Rennrad wohl, immer wieder zieht es ihn auch ins Gelände. Neben dem Sport arbeitet er an seinem zweiten Standbein und hat sein BWL Studium an der LMU München abgeschlossen.

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