Team Corratec Blog: Woche für Woche erfolgreich unterwegs

Team Corratec Blog: Woche für Woche erfolgreich unterwegs

Das Jedermann Team Corratec ist in der aktuellen Wettkampfsaison jedes Wochenende bei einem Großereignis unterwegs und das überaus erfolgreich. Mit sämtlichen Podiumsplatzierungen und tollen Ergebnissen zeigen die Fahrer wieder mal ihre Stärke. Hier erfahrt ihr wie es unter anderem beim Amade Radmarathon, dem Glockner König oder dem Super Giro Dolomiti lief.

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Team Corratec beim Amade Radmarathon

Um 7.30 Uhr morgens fiel am 28.05.2017 der Startschuss in Radstadt – mittels alten Kanone der Bürgergarde – zu der bereits 24. Auflage des Alpencup Amade Radmarathon. Danach rollte der Pulk von über 1200 Starter aus 20 Nationen hinaus aus dem – von einer mittelalterlichen Stadtmauer umgebenen – Städtchen auf die beiden angebotenen Radmarathonstrecken (146km / 2215 Hm oder 96 Km / 1535) durch die herrliche Landschaft der Salzburger Sportwelt und des immer wieder imposanten Dachsteinmassivs. Das seit Jahren erfolgreiche Team Corratec mit dem Leader und Ötztalsieger Bernd Hornetz, Stefan Oettl, Martin Reisner, Wolfgang Hofmann und Tomas Mojares, dem jungen und symphatischen Mitglied der philippinischen Junioren-Nationalmannschaft und des Team Corratec der Philippinen. Das Team hat sich auf diesen weiteren Event wieder bestens vorbereitet und eingestellt: körperlich, mental und strategisch. Bei tagsüber bis zu 28 Grad warmen Kaiserwetter explodierte das Rennen nach 1,5 km bei der Abzweigung nach Forstau, einem 4 km langen knackigen Anstieg mit 270 Höhenmeter. Nach einer rasanten Abfahrt wartete dann gleich der zweiten Anstieg von Pichl über Vorberg hoch nach Ramsau am Fuße des Dachsteins. Dieser 8 km lange Anstieg mit seinem oft 12-14% Steigung ist wie jedes Jahr ein erster „Scharfrichter“, wo sich das Peleton in Gruppen splittet und zumindest auch schon erste Vorentscheidung fallen. In der ersten Gruppe erreichten Bernd Hornetz und Stefan Oettl souverän Ramsau. 30 Sekunden dahinter kam auch gleich die zweite Gruppe am höchsten Punkt der Strecke an, mit Martin Reisner und Wolfgang Hofmann, der nach einem schweren Radunfall unter der
Woche sicher nicht im Vollbesitz seiner Kräfte sein konnte. In der dritten Gruppe kam auch schon der Team Corratec Youngster Tomas Mojaresoben an. Nach einem ersten schnellen Teamversorgungsservice waren dann fast 12 schnelle „Downhill-Kilometer“ angesagt, bis nach Filszmoos im Fußes des Bergmassivs Bischofsmütze und der Heimat der bekannten Topskifahrer Michaela Kirchgasser und Philipp Schörghofer. In Niedernfritz teilten sich dann die 146 und die 96 km Strecken. Auch wenn sich jetzt keine ganz schwere Anstiegen mehr auf der Strecke befanden, gab es ständig viele kräftezehrende Höhenmeter zu stemmen. Alle Team Corratec Fahrer konnte hier ihre Toppositionen an der Spitze und in den Gruppen behalten, ab jetzt ging es über Flachau zurück nach Radstadtauf, auf meist flacher Strecke: Auf der 2017 wegen einer Baustelle geänderten flachen breiten Zielanfahrt kam es in den Gruppen zu äußerst knappen Zielsprintentscheidungen.

Das Team Corratec mit dem fast schon souveränen Sieg in der Teamwertung mit 12 Minuten Vorsprung Die Team corratec Fahrer mit ihren top Finalplätzen 1, 2 und 3 (Oettl, Hofmann und Hornetz) in ihren Kategorien diskutierten im Ziel gleich noch etwas über die finale Sprintgestaltung, damit die bewährten corratec „Kletterer“ auch bei flachen Sprints ihre Potentiale weiter entwickeln können. Das erklärte Ziel dieser sachlichen „Sofort-Feedbackaktion“ für weitere Optimierungen im Team: Bei superschnellen overall Zielsprints statt den Plätzen 4, 6 ..bei nächsten ähnlichen Finals auch Podiums ersprinten zu können.

Team Corratec beim Glocknerkönig

Die 24. Auflage des Glocknerkönigs ist ein Klassiker auf der für Autofahrer gesperrten Großglockner Hochalpenstraße 2.500 Starter und Starterinnen aus 25 Nationen mit 6 Team Corratec Fahrern. Die Strecke: 27 km und 1694 Hm bei maximal 12 % Steigung Eine freiwillige „Grenzerfahrung“ für jeden leidenschaftlichen Radfahrer, eine Grenzerfahrung für Körper und Geist gleichermaßen. Ötztalsieger Bernd Hornetz meinte nach seinem ersten Glocknerkönig: „So ein Rennen bin ich meiner langen erfolgreichen Karriere noch nie gefahren: hammerhart, wo ich ca 1:20 h ständig am Limit meiner Potentiale arbeiten musste, bis zur Ziellinie, ohne zu wissen, ob ich mit meinen „Körnern“ so bis ins Ziel fahren kann.“ Alle im Team Corratec waren top vorbereitet und die persönlichen Ziele waren jedem klar und voll bewusst, als um 07:00 Uhr das Rennen am Dorfplatz Bruck gestartet wurde. Wie alle Jahre entwickelte sich an der Spitzen und gleichermaßen im gesamten Feld ein beinharter Kampf um jeden Höhenmeter, jede Sekunde, jeden Platz und mit sich selbst: spätestens auf den letzten 12 km von der Mautstelle Fernleiten bis ins Ziel am Fuschtörl auf 2445 m Seehöhe. Auf’s Overallpodium hat es nach 17 Corratec Glocknerkönig-Siegen in der Vergangenheit nicht ganz gereicht. Bester Fahrer auf der Classic Strecke von Bruck hoch zum Fuschertörl war diesmal Rundfahrt Ass Michael Markolf mit Platz 7 Overall (Platz 2 in der Kategorie). Bester Team Fahrer auf der „Light“ Strecke von der Mautstelle Ferleiten hoch zum Fuschertörl wurde unser junger philippinische Freund Tomas Mojares mit Platz 12 Overall (Platz 1 in der Kategorie U20). Dazu gelang Wolfgang Hofmann ein hart umkämpfter, aber schöner Sieg in seiner Kategorie mit Platz 16 overall. Der besondere Lohn für diesen entschlossenen Einsatz bei der großen Siegerehrung: Platz 1 in der Teamwertung. Es war wieder ein spannendes Erlebnis, beim Glocknerkönig dabei sein zu dürfen. Bart Burry hatte am 04.06.2017 gerade während seines Höhentrainingslager zur Tour Transalp beim Radmarathon Marcialonga mit Start und Ziel in Predazzo / ITA als bester Nichtitaliener Platz 2 in seiner Kategorien (overall Platz 10) bei dem Rennen über 135 km mit 3279 m für das Team Corratec erreichen können.

 

Doppelsieg für das Team Corratec beim SuperGiroDolomiti
Am Sonntag läuteten die Wecker schon 04:30 Uhr, damit alle und alles bereit war zum Start um 06:30 Uhr der 6 Fahrer für den Ultra-Radmarathon mit 238 km mit 5234 Hm. Der junge Tomas Mojares vom Team corratec „durfte“ länger schlafen: Sein Start zur Classic-Strecke mit 112 km und1870 Hm war „erst“ um 09:30 Uhr angesetzt.

Unsere Teamtaktik auf der Ultrastrecke: Einerseits solange wie möglichst zusammenbleiben um im Rennen effektiv gemeinsam die Interessen des Team Corratec verfolgen zu können. Anderseits sollte das Rennen an der Spitze so schwer gemacht werden, dass gegen Ende des Rennens ein erfolgreicher Fluchtversuch gestartet werden könnte.  Nach den ersten Anstiegen, dem Gailbargsattel und dem Plöckenpass war die Spitzengruppe schon recht „überschaubar“ geworden. Michael Markolf gelang zusammen mit Bart Bury eine erste viel versprechende Attacke, um sich eventuell nachhaltig absetzen zu können. Aber irgendwie war dieser Attacke am Lanzenpass noch nicht eine Vorentscheidung „vergönnt“. Bernd Hornetz und Stefan Oettl konnten derweil in der Verfolgung etwas Kräfte sparen. Bernd Hornetz startete etwas später in Abstimmung mit Bury, Markolf und Oettl in einer schweren Phase des Rennens eine mutige wie entschlossene Attacke. Bernd Hornetz setzte geschickt alles auf eine Karte und lies nicht mehr locker. Es war ein sicher langer Ritt auf der „Rasierklinge“. Und die Team Corratec Fahrer im Verfolgerfeld taten das ihre, damit Bernd Hornetz sein Ding erfolgreich ins Ziel bringen konnte. Und das gelang in überzeugender Manier: Der Sieger von Nove Colli, Ötztaler Radmarathon ist jetzt auch der Sieger des SuperGiroDolomiti – mit sagenhaften 10 Minuten Vorsprung. In der ersten Verfolgerruppe waren Oettl und Markolf, beide die nächsten Podiumsplätze im Kopf hatten. Ein wuchtiger Fluchtversuch vom Michael wollte bei starkem Gegenwind im Finale dann doch nicht gelingen. So fuhr Michael Markolf im Anschluss den Sprint um Platz 2 für Stefan Oettl geschickt wie energisch an. Den schwierigen Ziel Sprint auf Kopfsteinpflaster im Stadtzentrum von Lienz entschied dann Stefan Oettl für sich: Doppelsieg für das Team corratec und Platz 5 für „Anfahrer“ Michael Markolf.Bart Bury leistete nach einem schweren Sturz eines anderen Rennfahrer an der Spitze des Rennes spontan erste Hilfe, bis die Ambulanz kam. Auch wenn er damit seine gute Ausgangsituation im Rennen auf gab, gelang ihm noch der tolle Platz 14 im Ziel.

Knapp dahinter fuhr Martin Reisner dann den Sprint für einen möglichen Sieg von Wolfgang Hofmann in dessen Kategorie an: Und Wolfgang wurde im Sprint – wenn auch knapp – der verdiente Sieger seiner Kategorie. Ein selten guter Renntag ging zu Ende, über den jeder und alle sich im Team gleichermaßen freuen durfte.

Und wie war das Rennen von Team corratec Youngster Tomas Mojares?
Es war schnell, sehr schnell. Mit der Zeit von 3:02 h und einem flotten Schnitt von 37,3 km/h bei 1870 Hm kam Tomas Mojares mit der zweiten größeren Gruppe ins Ziel und war beim Sprint ganz vorne, was ihm Platz 3 in Kategorie bescherte. Lange konnte sich Tomas Mojares in der Spitzengruppe festbeissen. Nur bei der superschnellen Abfahrt vom Gailbergsattel teilten sich die Gruppen etwas. Die 2. Gruppe schaffte aber dann nach viel Arbeit  den Anschluss an die Spitze nicht mehr.

über den Autor

Florian Nowak

Florian Nowak ist Radprofi auf EuropeTour Ebene und war schon bei vielen internationalen Rennen am Start. Bei der deutschen Meisterschaft 2017 war er bester nicht WorldTour Profi auf Platz 7 und konnte sich somit für die Tour de L'Avenir und die Weltmeisterschaften empfehlen. Er fühlt sich aber nicht nur auf dem Rennrad wohl, immer wieder zieht es ihn auch ins Gelände. Neben dem Sport arbeitet er an seinem zweiten Standbein und hat sein BWL Studium an der LMU München abgeschlossen.

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