Test: Kind Shock LEV Variostütze

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Champion System Sportbekleidung

Kind Shock gehörte von Anfang an zu den Platzhirschen und Wegbereitern in Sachen Teleskopstütze. Die aktuelle LEV muss nun im Test den Titel verteidigen. Sie ist außen angesteuert, wobei sich der Zug nicht mitbewegt, da das Kabel am Kragen ansetzt.

Kind Shock LEV: Technische Daten

Durchmesser: 30,9 / 31,6 / 34,9mm
Hub: 100 / 125 / 150mm
Ansteuerung: Extern, fest
Remote: Zug
Innenleben: Hydraulik

Preis: 469,00€

Kind Shock LEV: Abmessungen Teststütze

Effektiver Hub: 122mm
Minimale Einstecktiefe: 120mm
Maximal nutzbare Länge: 270mm
Sitzhöhe eingefahren: 63mm
Gewicht: 522g (150cm Leitung)

  1. Wie haben wir gemessen?

Kind Shock LEV: Montage

Auch die LEV gehört zu den einfach zu montierenden Exemplaren. Der Zug wird am Hebel eingefädelt und läuft in einer Kunststoffhülle zur Stütze. Hier wird eine „Kralle“ mittels Madenschraube geklemmt, die auf den Auslöser geclippst wird. Der Sitzt in einer kleinen Box am Kragen der Stütze, am nicht beweglichen Teil. Somit bewegt sich die Leitung beim Verstellen nicht mit, sehr angenehm. So verbindet die Kind Shock LEV die Vorzüge von externer und interner Verlegung. Der Hebel kommt recht gewöhnlich daher, es gibt aber eine alternative Trigger Variante.

Kind Shock LEV: Verarbeitung

Die Verarbeitung der Kind Shock LEV verdient Beachtung. Teile der Sattelklemmung wie auch des Bedienhebels sind aus Carbon gefertigt. Dazu ist die Sattelklemmung drehbar um eine freie Positionierung des Leitungsabgangs zu erlauben. Der Deckel auf der Box der Ansteuerung ist gedichtet. Zug und Hülle sind aus Kunststoff und besonders leicht, passen aber qualitativ nicht zum Rest der toll verarbeiteten Stütze, die Funktion ist mit einem gewöhnlichen Schaltkabel und passender Hülle besser.

Kind Shock LEV: Funktion

Die LEV von Kind Shock ist nicht ohne Grund eine der „dienstältesten“ Variostützen auf dem Markt. Seit einigen Jahren ist sie nahezu unverändert erhältlich und hat viele Fans – aus gutem Grund, wie unser Test zeigt. Die Ausfahrgeschwindigkeit ist genau richtig und lässt sich über den Luftdruck auch noch etwas auf die eigenen Wünsche anpassen. Toll gelöst ist der Klemmkopf der Stütze, der sich in kleinen Schritten verdreht fixieren lässt – so wandert der Anschluss für den Zug an die gewünschte Position. Ohnehin ist die Variante mit externer Leitung und einem festen Anschluss an der Stütze eine sehr attraktive Option vor allem für diejenigen, die noch einen Rahmen ohne Option auf eine interne Verlegung besitzen.

Auch unter Weight-Weenies ist die LEV eine beliebte Wahl – Carbon an der Sattelklemmung und an der Remote unterstreichen den Leichtbau-Anspruch der Kind Shock Stütze. Zu diesem Konzept gehört auch das Kunststoffkabel, mit dem die Stütze anstelle eines Zugs angesteuert wird. Leider steigen die Bedienkräfte am insgesamt recht ordentlichen Hebel deutlich. Hier würden wir in jedem Fall die Verwendung eines herkömmlichen Stahlzugs empfehlen – auch wenn das Gewicht ein paar Gramm steigt.

Fazit: Kind Shock LEV

Pro

Feste Zugbefestigung
Extrem leicht
Sehr gut verarbeitet
Toller Klemmkopf

Contra

Hohe Bedienkräfte

Fakten

Produktjahr
2017
Preis
469,00€
Web

Gesamtwertung

78%

Preis-/Leistung

72%
Die Kind Shock LEV gehört zu den Platzhirschen des Variostützenmarkts. Mit ihrer festen Zugbefestigung auf Höhe des Kragens ist sie vor allem für Besitzer älterer Rahmen ohne Loch für Stealth-Stützen attraktiv. Zudem zählt sich noch immer zu den leichtesten Variostützen, die man kaufen kann und die Verarbeitungsqualität ist super. Leider sind die Bedienkräfte mit dem mitgelieferten Kunststoffkabel recht hoch, doch ein regulärer Zug schafft schnelle Abhilfe.

über den Autor

Michael Faiß

Michael Faiß hat in München Englisch und Geschichte studiert. Nach einem einjährigen Aufenthalt in England arbeitete er als Übersetzer unter anderem für das Magazin Procycling und das Degen Mediahouse. Außerdem ist er seit der Kindheit passionierter Radfahrer und –schrauber und fühlt sich vor allem abseits der asphaltierten Wege zuhause.

Christian Ettl ist Zweiradmechanikermeister und Mediengestalter. Er war Chefredakteur der Fahrrad News. Sein Herz schlägt für komplexe technische Sachverhalte rund um das Thema Fahrrad. Am liebsten fährt er Tagestouren auf dem Gravel-Grinder oder genießt gute Abfahrten, gerne auch im Bikepark.

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