Test: FOX Transfer Variostütze

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Test: Mit großer Spannung hatte man die FOX Transfer erwartet – FOX bürgt als einer der großen Namen der Bikebranche für Qualität und auch die neue Variostütze des US-Herstellers bestätigt diesen guten Ruf. Minimale Detailschwächen können den ansonsten sehr guten Eindruck kaum trüben.

FOX Transfer: Technische Daten

Durchmesser: 30,9 / 31,6mm
Hub: 100 / 125 / 150mm
Ansteuerung: intern/extern
Remote: Zug
Innenleben: Hydraulik

Preis: 448€ (Factory inkl. Remote)

FOX Transfer: Abmessungen Teststütze

Effektiver Hub: 123mm
Minimale Einstecktiefe: 129cm
Maximal nutzbare Länge: 305mm
Sitzhöhe eingefahren: 58mm

  1. Wie haben wir gemessen?

FOX Transfer: Montage

An und für sich ist die Montage der FOX Transfer sehr einfach – wir hatten die Variante mit interner Verlegung und waren erst einmal von der wirklich sehr guten Anleitung angetan – das ist heute selten geworden und uns eine besondere Erwähnung wert. Auch das Einhängen des Zugs geht schnell von statten, der Hebel ist in Sekunden montiert. Jedoch rutscht die Außenhülle gerne aus dem etwas zu großen Eingang an der Unterseite der Stütze. Das erfordert bei der Montage der Stütze einen zusätzlichen Arbeitsschritt, weil die Hülle vor der endgültigen Montage nochmals auf sicheren Sitz kontrolliert werden muss. Auch wenn man nachträglich die Sitzhöhe anpassen möchte, sollte man vorsichtig sein – wenn man an der Stütze zieht, ohne genügend Außenhülle nachzuschieben, rutscht eben diese wieder aus der Öffnung.

FOX Transfer: Verarbeitung

Unsere Stütze in Factory-Version mit Kashima Coating gehört auf den ersten Blick zur Creme de la Creme im Testfeld: Schöne Details wie der aufgelaserte Transfer-Schriftzug als Höhenangabe ergänzen sich mit dem präzise gefertigen Sattelklemmkopf und der insgesamt durchweg äußerst gelungenen Haptik. Ähnliches gilt für die beiden Remote Hebel, doch bei beiden fiel uns während des Tests ein minimales Spiel und demzufolge leider auch ein durchaus wahrnehmbares Klappern während der Fahrt auf. Dieses macht sich vor allem auf leichten Schotterpisten oder auf Pflastersteinen bemerkbar.

FOX Transfer: Funktion

Mit viel Spannung hatte man den neuen Variostützen-Wurf von FOX erwartet: Die Transfer kann die hohen Erwartungen – zumindest bei der Funktion – auch vollkommen erfüllen. Die Stütze kommt zunächst komplett ohne Remote, die zusätzlich erworben werden muss. Hier hat man die Wahl zwischen einem kompakten Zusatzhebel und einer one-by Lösung für Bikes ohne Umwerfer. Die Ergonomie weiß bei beiden Hebel zu überzeugen, ist aber nicht ganz auf dem Niveau der besten Remotes im Test.

Ein Aha-Erlebenis ist jedoch das Betätigen des Hebels; die Handkräfte sind gering und das Feedback von der Stütze definiert und angenehm – es mag komisch klingen, aber keine andere Stütze lässt sich so schön drücken wie die FOX Transfer. Der harte Anschlag beim Ausfahren ist zunächst gewöhnungsbedürftig, macht aber auch während der Fahrt akustisch klar, wann der Sattel die oberste Position erreicht hat. Besonders schön finden wir außerdem, dass es neben der Variante mit komplett interner Zugverlegung auch ein Modell mit festem externen Anschlag gibt – gerade für ältere Rahmen ohne Stealth-Vorbereitung eine attraktive Option.

Fazit: FOX Transfer

Pro

Markante Optik
Sehr angenehme Bedienkräfte
Option für externe Verlegung

Contra

Hebel klappert
Montage nicht ganz optimal

Fakten

Produktjahr
2017
Preis
369€ (ohne Remote)
Web

Gesamtwertung

84%

Preis-/Leistung

77%
Die FOX Transfer kann den hohen Erwartungen im Vorfeld größtenteils gerecht werden. Hochwertige Verarbeitung, sehr gute Funktion, FOX-typische Optik und zwei ergonomisch gut gelöste Remotehebel kann die neue Variostütze auf der Haben-Seite verbuchen. Dass letzterer bei ruppiger Fahrt etwas klappert und die im Detail nicht ganz perfekt gelöste Montage trüben den ansonsten sehr guten Gesamteindruck ein wenig.

über den Autor

Michael Faiß

Michael Faiß hat in München Englisch und Geschichte studiert. Nach einem einjährigen Aufenthalt in England arbeitete er als Übersetzer unter anderem für das Magazin Procycling und das Degen Mediahouse. Außerdem ist er seit der Kindheit passionierter Radfahrer und –schrauber und fühlt sich vor allem abseits der asphaltierten Wege zuhause.

Christian Ettl ist Zweiradmechanikermeister und Mediengestalter. Er war Chefredakteur der Fahrrad News. Sein Herz schlägt für komplexe technische Sachverhalte rund um das Thema Fahrrad. Am liebsten fährt er Tagestouren auf dem Gravel-Grinder oder genießt gute Abfahrten, gerne auch im Bikepark.

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