Syntace Numbernine Titan: Plattformpedale im Test

Syntace Numbernine Titan: Plattformpedale im Test

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Test: Das beste MTB-Pedal, das wir kennen: Mit dieser ziemlich selbstbewussten Einleitung beginnt der aus Bayern stammende Hersteller Syntace die Produktbeschreibung seines exklusiven Plattformpedals Numbernine Titan. Doch nicht nur diese Aussage bzw. Ansage schraubt die Erwartungen an das Flatpedal immens hoch, sondern auch der Preis: Stolze 268 Euro verlangt Syntace für das Pärchen. Kann das Syntace Numbernine Titan Plattformpedal die hohen Erwartungen wirklich erfüllen?

Produktdetails im Überblick

  • Material Pedalkörper / Achse: Aluminium / Titan
  • Gewicht (Paar): 300 Gramm (Größe M)
  • Trittfläche: Etwa 90 x 100 mm (Größe M)
  • Pins pro Seite/Pedal: 14
  • Pins auswechselbar: Ja
  • Lagerung des Pedals: 3 Oversize Präzisionskugellager, doppelte PU-Lippendichtungen
  • Montage der Pedale: Innensechskantschlüssel
  • Preis: 268,00 Euro

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Aufbau und Gestaltung des Pedals

Das Syntace Numbernine Titan Flatpedal kombiniert klares Design mit Funktionalität. So verfügt der Monoblock-Pedalkörper aus Aluminium über großflächige Aussparungen, die ein Zusetzen mit Schlamm verhindern sollen. Die Pedalhöhe an den Zwischenstegen ist etwas flacher ausgeführt, womit die Auflagekraft auf die drei Querstege konzentriert wird. Die Bauhöhe des flachen Pedalkörpers beträgt knapp über 15 mm, lediglich an der Kurbel ist der Achssteg etwas voluminöser ausgeführt. Damit jeder Rider in den Genuss des für ihn perfekten Pedals kommt, ist das Syntace Numbernine Titan Flatpedal in drei Größen verfügbar. Wir hatten im Test die Ausführung in der Größe M mit einer Trittfläche von 100 mm in der Breite und knapp über 90 mm in der Länge. Der Pedalkörper aus luftfahrtzertifiziertem 7075-T6 Aluminium dreht sich um eine hohlgebohrte Achse aus Titan. Für die Lagerung verwendet Syntace drei Oversize Präzisionslager, für die Dichtigkeit sind doppelte PU-Lippendichtungen verantwortlich.

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Vor dem Test / Optischer Eindruck

Bastelzeit! Vor dem erstmaligen Einsatz muss der Pedalkörper mit Pins bestückt werden. Hierfür liegen den beiden „nackten“ Pedalkörpern 60 separate Pins bei. Bei voller Bestückung mit 14 Pins pro Pedal und Seite müssen also 56 Pins von oben eingeschraubt werden. Für diese leicht nervige Arbeit liefert Syntace direkt das passende Werkzeug mit, etwa 10 Minuten Arbeitszeit müssen für das Einschrauben eingerechnet werden. Der Vorteil ist natürlich, dass die Bestückung der Pins völlig individuell erfolgen kann. Bei Verwendung aller Pins bleiben vier Ersatzpins übrig. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 14 Pins pro Seite/Pedal, die 4 mm in die Höhe ragen, versprechen bereits optisch mächtig Grip. Die Verabeitung des Pedals lässt keine Wünsche offen. Das Produkt wirkt sehr hochwertig, da gibt es wirklich nichts zu Meckern. Überzeugend ist auch das Gewicht des Pärchens mit knapp 300 Gramm. Der Pedalkörper dreht sich mit leichtem Widerstand und soll somit ein unkontrolliertes Durchdrehen verhindern.

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Praxistest

Der optische Eindruck verspricht nicht zu viel. Der angenehme Stand auf dem Pedal vermittelt dem Rider ein sehr sattes Gefühl. Durch die Form des Pedals wandert der Fuß sehr nah an die Kurbel, was die Fahrt in Hanglage oder Kurven begünstigt. Die Erhöhung im Bereich der Kurbel macht sich nicht negativ beim Fahren bemerkbar. Erstaunlich ist der Grip auf dem Pedal: Wir sind das Pedal mit unterschiedlichen Schuhen gefahren, vom feinprofilierten Sneaker bis zum grobstolligen Trekking-Schuh, sobald der Fuß auf dem Pedal abgesetzt wird ist rutschfester Halt garanrtiert – und das unabhängig von den Witterungsbedingungen. Dank der großflächigen Aussparungen können selbst Schlammschlachten und Schnee keinen Einfluss auf den sicheren Halt ausüben. Ein sichtlich beeinduckendes Fahrerlebnis!

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Nach dem Test

Qualität, die auch nach dem Test die Erwartungen nicht enttäuscht. Das Syntace Numbernine Titan Flatpedal zeigt sich in einem bemerkenswert guten Zustand. Die Gebrauchsspuren zeugen zwar vom harten Test, fallen aber nur bei sehr genauem Hinschauen auf. Die Pins sind trotz fehlender Schraubensicherung vollständig. Lager und Dichtungen geben ebenso keinen Anlass zur Kritik: Diese versehen ihren Dienst ebenso unauffällig und zuverlässig wie am ersten Tag.

Auf einen Blick

  • Top Funktion, sehr guter Grip
  • Individuelle Pinbestückung
  • Extrem leicht
  • Hochwertige Verarbeitung, edle Optik
  • In drei Größen verfügbar
  • Herstellerseite

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über den Autor

Andreas Waldera

Andreas Waldera ist bereits seit vielen Jahren als Online-Redakteur und Testfahrer tätig. Mit seinen im BMX und Downhill verankerten Wurzeln kann es für ihn beim Biken nicht ruppig genug sein. Für seine Leidenschaft Fahrradfahren ist der gebürtige Niederrheiner in die schöne Eifel gezogen.

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