TEAM GREEN’N FIT: neuseen classics Leipzig Rennbericht – eine offene Rechnung

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Stefan Frost vom Team Green ‘n Fit schildert die Sparkassen neuseen classics 2015 aus seiner ganz persönlichen Sicht:

Es ist Samstag, 16 Uhr, Feierabend für mich. Also schnell mit meinem Bulli die Teamer einladen und ab nach Leipzig. Schon auf der Hinfahrt war die Stimmung top, und die 5-stündige Autobahnfahrt verging wie im Flug.

Nach einer sehr kurzen Nacht war es soweit, endlich wieder Sparkassen neuseen classics fahren. Mit diesem Rennen hatte ich noch eine Rechnung offen. 2013 war ich auf der Zielgeraden in einen sehr schweren Sturz verwickelt, der mich jetzt über zwei Jahre immer wieder begleitet hat und oft zu längeren Pausen zwang. Erst Anfang 2015 konnte ich das Training wieder richtig aufnehmen. Klares Ziel: die neuseen classics zu Ende zu fahren.

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13 Uhr, 1 Stunde vor dem Start habe ich ein ungewöhnliches Gefühl, ich bin nervös. Also erstmal mit den Hanhart-Brüdern und meinem Vater warmfahren und die Strecke begutachten, bevor es dann gegen 13:40 Uhr in die Startblöcke ging.

Punkt 14 Uhr ging es los… knapp 1.000 Starter wollten sich dem inzwischen sehr starken Wind stellen.

Leider waren mein Vater und ich zu weit hinten im Startblock positioniert und mussten ab Kilometer 5 erstmal alleine im Wind fahren, um wieder zur Spitze aufzuschließen. Kaum aufgeschlossen, merkte man die Unruhe im Feld, die sicherlich dem Wind zuzuschreiben war.

Leider passierte es dann schon nach 20 km, ein Massensturz, sofort kamen alte Erinnerungen hoch und als ich dann noch Patrick auf dem Boden sah, war für mich das Rennen im Kopf erstmal gelaufen. Mit Pascal ging es dann aber doch auf die Verfolgung, kaum wieder in der Spitze angekommen, ging es mit den Attacken los. Pascal, der gefühlt jede mitgegangen ist, fuhr wieder ein saustarkes Rennen. Ich habe mich bei 1-2 Ausreißversuchen versucht, um dann schnell festzustellen, dass der Wind immer noch da ist und es ohne Windschatten auch nicht so angenehm zu fahren ist.

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Also ging es mit ca. 30 weiteren Radsportverrückten in Richtung Leipzig. Zwischendurch konnten sich dann tatsächlich zwei Mann absetzten und 40 Sekunden auf uns rausfahren. In Leipzig angekommen wurde es nochmal schnell, und jeder wollte in einer guten Position in die letzte Kurve einfahren.

Leider gab es dann noch einen Sturz direkt vor mir. Zu meinem Erstaunen kam ich dann doch noch als 14. ins Ziel. Mit diesem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden. Der definitiv schönste Moment für mich war wohl die Ehrung der Altersklassen, wo sich mein Vater durch seine starke Leistung einen Treppchenplatz erkämpft hat.

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Abschließend würde ich es wieder mal als ein sehr schönes Wochenende mit dem wohl schönsten Hobby der Welt bezeichnen.

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