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Giro d'ItaliaRadsport

Giro d'Italia: Giro d’Italia: Mikel Landa gewinnt Königsetappe – Wachablösung bei Astana?

26. Mai 2015 by Michael Faiß

giroE16be1Radsport: Mikel Landa ist neuer Zweiter in der Gesamtwertung des Giro d’Italia. Der Spanier fuhr heute in Aprica seinen zweiten Etappensieg in Folge ein – 4km vor dem Ziel setzte er zur Soloflucht an und kam am Ende 38 Sekunden vor den Verfolgern Steven Kruisjwijk (LottoNL-Jumbo) und Alberto Contador (Tinkoff-Saxo) ins Ziel. Fabio Aru hatte erneut große Probleme – kommt es also zur Wachablösung bei Astana?

Nach dem zweiten Ruhetag erwartete das Peloton heute die schwerste Etappe des diesjährigen Giro – unter anderem galt es den berühmt-berüchtigten Mortirolo zu bezwingen. Natürlich waren es dann auch die Kletterspezialisten, die vom Start weg attackierten – am Fuße des ersten Anstiegs konnte sich eine 10-köpfige Gruppe vom Feld absetzen: Edoardo Zardini (Bardiani-CSF), Franco Pellizotti (Androni), Fabio Felline (Trek), Brent Bookwalter (BMC), David De La Cruz (Etixx-QuickStep), Ruben Fernandez (Movistar), Nikolay Mihaylov (CCC), Ryder Hesjedal (Cannondale-Garmin) und Przemyslaw Niemiec (Lampre-Merida) hießen die tapferen Ausreißer.

Das mörderische Etappenprofil forderte jedoch schnell die ersten Opfer und nach 80km war es schließlich der Kanadier Ryder Hesjedal, der aus der Spitzengruppe zur Soloflucht ansetzte. Schnell hatte er eine große Lücke herausgefahren, die auf der Abfahrt von Aprica noch mehr wuchs – hier kam dem 34-jährigen sicherlich seine Vergangenheit als Mountainbike-Profi zu Gute. Kurz darauf kam dann der erste große Aufreger des Tages: Alberto Contador hatte kurz vor dem Fuße des Mortirolo Probleme mit seinem Rad und fiel zurück. Mehrere Astana und Katuhsa Fahrer, unter ihnen natürlich auch Fabio Aru, verständigten sich schnell und bildeten eine Gruppe, die sofort auf das Tempo drückte. Contador ging mit knapp einer Minute Rückstand auf die Passstraße des Mortirolo – es sah gut aus für Fabio Aru.



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Doch bereits nach kurzer Zeit versagten beim Italiener langsam die Beine. Er wurde immer langsamer und trotz aller Mühen seiner Teamkollegen, darunter auch der spätere Sieger Mikel Landa, rückte der isolierte Contador immer näher. Nach der Hälfte des Anstiegs, ungefähr 40km vor dem Ziel war es dann soweit: Contador konnte zu der sich inzwischen gebildeten dreier-Spitze aus Aru, Landa und Kruijswijk aufschließen. Nun hatte der Spanier das Momentum auf seiner Seite, denn Aru hatte sichtliche Probleme und war sich bewusst, dass er nicht mehr mithalten konnte, wie Mikel Landa nach der Zieleinfahrt berichtet: „Auf dem Mortirolo ging es Fabio nicht gut und er hat mir gesagt, ich solle an Alberto und Krujswijk dranbleiben.“ So kam es dann auch – Aru fiel zurück, Contador, Landa und Kruijswijk zogen davon.

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Das Trio hielt das Tempo bis zuletzt atemberaubend hoch, bis 5km vor dem Ziel Steven Kruijswijk eine Attacke startete, die schnell von Contador erstickt wurde – genau diesen Moment nutzte dann aber Landa, um seinerseits davonzuziehen – und wie. Nach wenigen Sekunden hatte er bereits eine beachtliche Lücke aufgefahren und Contador versuchte gar nicht erst zu kontern. Seine Stärke überraschte Landa selbst ein wenig wie er nach dem Rennen zugab: „Ich habe da am Ende gesehen, wie sich die beiden etwas beackert haben. Ich habe dann einfach mein Glück versucht und hätte nicht gedacht, dass ich noch so viel Power habe.“ Schließlich fuhr Landa als Solist mit 38 Sekunden Vorsprung vor Kruijswijk und Contador ins Ziel – Fabio Aru folgte 2:51 Minuten später.

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Man fragt sich unweigerlich, was passiert wäre, hätte man bei Astana den schon auf der vorigen Etappe so bärenstarken Landa von der Leine gelassen. Angesichts seines atemberaubenden Schlussspurts wäre es nicht unbedingt ausgeschlossen gewesen, dass er Contador in der Gesamtwertung nochmals hätte gefährlich werden können. Schlussendlich schiebt sich Landa durch den Sieg in der Gesamtwertung an Teamkollege Aru vorbei und ist nun mit 04:02 Minuten Rückstand der erste Verfolger von Contador – ob es bei Astana zur Wachablösung kommt? Die Antwort darauf werden wir wohl in den nächsten Tagen bekommen.



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Endresultat Etappe 16 Giro d’Italia 2015

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1.,Mikel Landa Meana,SPA,Astana,05:02:53



2.,Steven Kruijswijk,NED,LottoNL-Jumbo,00:00:38

3.,Alberto Contador,SPA,Tinkoff-Saxo,

4.,Yuri Trofimov,RUS,Katusha,00:02:03



5.,Andrey Amador,CRC,Movistar,

6.,Ryder Hesjedal,CAN,Cannondale-Garmin,00:02:10

7.,Fabio Aru,ITA,Astana,00:02:51



8.,Damiano Caruso,ITA,BMC,00:03:18

9.,Leopold Konig,CZE,Sky,00:03:19

10.,Carlos Betancour,COL,ag2r-La Mondiale,



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Gesamtwertung

FahrerTeamZeit
Alberto ContadorTinkoff-Saxo88:22:25
Fabio AruAstana00:01:53
Mikel Landa MeanaAstana00:03:05
Andrey AmadorMovistar00:08:10
Ryder HesjedalCannondale-Garmin00:09:52
Leopold KonigSky00:10:41
Steven KruijswijkLottoNL-Jumbo00:10:53
Damiano CarusoBMC00:12:08
Alexandre GeniezFDJ00:15:51
Yuri TrofimovKatusha00:16:14
Stichworte:Giro d'ItaliaNews

Über Michael Faiß

Michael Faiß hat in München Englisch und Geschichte studiert. Nach einem einjährigen Aufenthalt in England arbeitete er als Übersetzer unter anderem für das Magazin Procycling und das Degen Mediahouse. Außerdem ist er seit der Kindheit passionierter Radfahrer und –schrauber und fühlt sich vor allem abseits der asphaltierten Wege zuhause.

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