Ein hartes Stück Arbeit in der sächsischen Hauptstadt

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Am Wochenende stand für das Team GREEN’N FIT das zehnte Rennen des German Cycling Cups auf dem Programm. Das Skoda VeloRace wurde auf einem Innenstadtkurs in Dresden ausgetragen. Auf der kurzen Distanz war Patrick Hanhart nach zwei Rennen Pause wieder für das Team am Start und meldete sich direkt mit einem Sieg zurück! Auf der langen Distanz holte Marion Wittler im Frauen Rennen den dritten Gesamtplatz und siegte in ihrer Altersklasse. Sein ganz persönliches Rennen beschreibt dieses Mal Felix Schmidt:

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Ich reiste aus dem badischen Singen mit gemischten Gefühlen nach Dresden an, hatte also reichlich Zeit über die bisherige doch sehr turbulente Saison, mit Knochenbrüchen in Hockenheim und Defekt in Bochum, nachzudenken. Nach meiner schweren Verletzung auf dem Hockenheimring konnte ich noch nicht so recht einschätzen wo ich vom Leistungsniveau stehe, vier Wochen Zwangspause sind nicht so einfach zu kompensieren. Das gute Ergebnis im C-Klasse-Rennen am vergangenen Wochenende in Bochum ließ mich nach dem Pannenpech bei dem GCC-Rennen am Morgen vorsichtig optimistisch nach Dresden blicken.

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Nach dem Abholen der Startunterlagen ging es mit dem Team zum Italiener und dann recht flink ins Bett. Die Strecke war ähnlich wie letztes Jahr, das Wetter: trocken aber bis zu 30°C. Es sollte ein nicht ungefährliches, hartes Stück Arbeit werden.

Die Vorbereitungen auf das Rennen sind einstudiert, so dass ich ausreichend Zeit hatte, die Strecke abzufahren und mich ordentlich aufzuwärmen. Das hat sich in der Vergangenheit bewährt, da es meistens direkt von Anfang an losgeht wie die Feuerwehr. Die Strecke war noch anspruchsvoller als im letzten Jahr. Viele Kehren, Tunnelunterführungen, Straßenbahnschienenüberquerungen, Kopfsteinpflasterpassagen und mit Gittern geteilte Fahrbahnabschnitte, Gegenverkehr durch andere Fahrer – das dürfte heikel werden, dachte ich mir – und sollte damit Recht behalten.

Ich nahm im Startblock Aufstellung und es wurde schnell deutlich, was abgehen sollte. Merkur Druck und Bürstner-Dümo wollten das Rennen für sich entscheiden, geballte Präsenz in der ersten Reihe.

Mit dem Startschuss wurde Tempo gemacht, der Tacho zeigte ständig über 45 Stundenkilometer und mein Puls lag von Beginn an im roten Bereich. Malte und Matthias waren bei mir, Malte ist momentan super stark, daher wollte ich mich an ihm orientieren. Doch noch in der ersten Runde hatte er Defekt und konnte auch mit Matthias‘ Hilfe nicht mehr zur Spitze aufschließen.

Schnell bildete sich eine Spitzengruppe von etwa 80 Fahrern, ich war etwa an Position 30 bis 50 – und damit zu weit hinten. Ich musste was unternehmen, aber auf dem engen Kurs war Überholen kaum möglich und risikoreich. Ende Runde drei: auf der langen Zielgerade zog plötzlich das Team um Paul Sicking, Lock8, am Feld vorbei. Ich hängte mich dran und konnte so schon mal einige Plätze gutmachen, doch kaum konnte ich etwas Luft holen, da startete Paul eine Soloattacke die aber nach einer halben Runde mit bretthartem Tempo neutralisiert werden konnte.

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Letzte Runde, die Ruhe vor dem Sturm stellte sich ein, dass Tempo wurde deutlich reduziert. Jetzt musste ich handeln und versuchen, weiter nach vorne zu kommen. Der Anstieg zur Brücke mit anschließender Abfahrt sollte die Schlüsselstelle sein, die letzte Chance, um dies zu realisieren. Die Anfahrt zur Brücke bewältigte ich mit 580 Watt, dann runter zur Kehre, außen mit Schwung durch und dann wieder mit Volldampf die Brücke hoch – so lagen nur noch etwa 20 Fahrer vor mir. Jetzt musste ich die Position nur noch halten. Doch es kam, wie es kommen musste – ein Sturz direkt vor mir. Ich kam zwar nicht zu Fall, aber fast zum Stillstand. Mit 6 Fahrern hetzten wir der Spitzengruppe nach, vergebens. Am Ende standen Platz 33 gesamt und Platz 10 in der Altersklasse zu Buche. Da wäre mehr drin gewesen, aber ich bin froh, heil ins Ziel gekommen zu sein. Die Beine waren gut und lassen für Bremen hoffen.

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