Regenschlacht in Baunatal

Regenschlacht in Baunatal

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Am Samstag ging es für unser GREEN’N FIT-Team zum siebten Rennen der GCC-Serien nach Baunatal, das im Rahmen der Deutschen Elitemeisterschaften auf einem 17 km-langen Rundkurs ausgetragen wurde. Das Team konnte sich erneut hervorragend präsentieren. Auf der kurzen Distanz gelang dem Team durch Andreas Jung (2.) und Patrick Hanhart (3.) ein Doppelpodium, Cosima Henrichs wurde 6. Auf der langen Distanz der Frauen kam Marion Wittler auf einen starken 2. Platz, Malte Beversdorff belegte bei den Männern den 6. Platz. Von seinem ganz persönlichen Rennen berichtet diesmal Tim Take:

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Auf der langen Strecke von 103 km über 6 Runden waren wir mit insgesamt 5 Fahrern vertreten: Marion Wittler, Malte Beversdorff, Felix Schmidt, Matthias Maxa und ich. Die höchste Schwierigkeit dieses anspruchsvollen Kurses lag in einem der mehreren kurzen Anstiege bei dem eine Steigung von über 10 % bewältigt werden musste. Die späte Startzeit von 15.30 Uhr ermöglichte uns zum einen eine entspannte Anreise. Zum anderen konnten wir uns vor unserem Rennen noch ganz entspannt  das Finale der Deutschen Meisterschaft der Frauen anschauen.

Pünktlich nach dessen Ende und mit Beginn der Startaufstellung für unser Rennen bewahrheitete sich allerdings die Wettervorhersage und es begann kräftig zu Regnen. Dies erforderte natürlich besondere  Aufmerksamkeit und Rücksicht in den vielen Kurven des Kurses, sollte uns jedoch bei unserem Plan aufmerksam in der Spitze mitzufahren und nach Möglichkeit in einer Ausreißergruppe vertreten zu sein nicht stören. Direkt in der ersten Runde war das Tempo des Feldes sehr hoch, aber Malte war trotzdem von Anfang an ganz vorne im Feld präsent. Mit Beginn der zweiten Runde hatte sich das Hauptfeld auf ca. 50 Fahrer reduziert und es wurden immer
mehr Attacken gefahren.

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Ich fühlte mich immer besser und bin im Verlauf der zweiten Runde viele Angriffe mitgegangen, die jedoch immer wieder neutralisiert wurden. In der dritten Runde konnten sich schließlich 6 Fahrer ca. 300 m absetzen. Malte attackierte etwas später, konnte die Gruppe aber noch erreichen. Da in der Ausreißergruppe Fahrer aller großen Teams vertreten waren wurde das Tempo im Hauptfeld etwas gemäßigter und die Gruppe konnte sich zügig weiter distanzieren. Damit war unser erstes Ziel erreicht.

Ich hielt mich weiter vorne im Feld auf und beteiligte mich noch an der Neutralisation einiger weniger Attacken. Im Verlauf der vierten Runde bei km 65 passierte dann jedoch genau das, was nicht passieren soll. Ich bin gestürzt. Ich weiß immer noch nicht genau wie es passiert ist, aber an ca. 4./5. Position im Feld auf relativ gerader Strecke fahrend lag ich auf einmal auf dem Asphalt. Bis auf ein paar Schürfwunden ist mir jedoch nicht viel passiert und ich konnte relativ zügig weiterfahren, allerdings hatte es meinen linken Bremshebel etwas mehr erwischt, so dass ich weder meine Vorderradbremse noch meinen Umwerfer betätigen konnte.

Doch mir blieb natürlich nichts anderes übrig als die letzten 35 km so zu Ende zu Fahren. Bei wieder stärker werdendem Regen musste ich jede Kurve nur mit der Hinterradbremse sehr vorsichtig anfahren um nicht erneut weg zu rutschen. Die 10 prozentige Steigung mit einer Übersetzung von 53/28 war da noch das kleinere Übel. Das konnte ich wider erwarten relativ gut fahren. Meine Hoffnungen das Ziel so noch vor der nächsten größeren Gruppe zu erreichen zerplatzte dann ca. 7 km vor dem Ziel.

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Bei km 95 hatte mich die nachfolgende Gruppe, in der ich wieder mit Matthias zusammen traf, eingeholt. Bis ins Ziel konnte ich den Anschluss glücklicherweise halten und im Sprint noch einen der vorderen Plätze belegen, sodass ich insgesamt trotz des Sturzes noch den 62. Platz belegen konnte. Malte wurde aus der Spitzengruppe heraus hervorragender 6., Matthias 68, Felix nach seinem Armbruch in Hockenheim 106. und Marion belegte bei den Frauen einen ebenfalls hervorragenden 2. Platz. Alles in Allem war es eine tolle Veranstaltung mit einer sehr schönen Strecke und klasse Resultaten für unser Team. Nur das Wetter hätte noch mitspielen können! Im Trockenen ist es doch immer schöner und sicherer.

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